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TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick



 
 

Bislang größter Photovoltaik-Rahmenvertrag für Siemens in Europa

Photovoltaik-Anlagen sind Teil des
Siemens-Umweltportfolios
Photovoltaik-Anlagen sind Teil des
Siemens-Umweltportfolios
 

Siemens Energy und der norwegische Energieversorger Statkraft haben einen Vertrag über den Bau von Solarstrom-Anlagen in Italien unterzeichnet. Mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt (MW) sei dies der bislang größte Photovoltaik-Rahmenvertrag, den Siemens in Europa erhalten hat, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Siemens übernehme das Engineering sowie das Projektmanagement und errichte die Photovoltaik-Anlagen schlüsselfertig. Bereits im Frühjahr 2010 soll die erste Solarstromanlage aufgebaut werden. Nach der Netzanbindung Ende 2010 sollen die Solar-Kraftwerke rund 14.000 italienische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.   "Nachdem wir für Statkraft bereits das PV-Projekt Casale in der Provinz Latina erfolgreich abgewickelt haben, setzen wir jetzt unsere Zusammenarbeit mit weiteren Solar-Projekten in Italien fort", sagte René Umlauft, Vorstand der Renewable Energy Division bei Siemens. "Siemens verfügt über das notwendige Know-how, um auch große Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab für Kunden aus Industrie und Energiewirtschaft zu realisieren."


Unsicherheit über die künftige Förderung der Solarenergie

"Siemens Energy ist ein sehr kompetenter Partner, um mehrere Solaranlagen gleichzeitig zu errichten und deren kurzfristige Inbetriebnahme bis Ende 2010 zu ermöglichen", sagte Olav Hetland, Senior Vice President Solarenergie bei Statkraft. "Der enge Zeitplan ist für uns gerade vor dem Hintergrund der Unsicherheiten über die künftige Förderung der Solarenergie von großer Bedeutung."

Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 23 Milliarden Euro erwirtschaftete. Das mache Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden hätten mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel, wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

11.03.2010   Quelle: Siemens Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells: Vorstandsvorsitzender Milner tritt zurück; Nedim Cen soll Neuausrichtung vorantreiben und bestehendes Restrukturierungsprogramm weiterführen

Solar-Pionier Anton Milner tritt zurück
Solar-Pionier Anton Milner tritt zurück  

In seiner Sitzung vom 11.03.2010 hat der Aufsichtsrat der Q-Cells SE den Rücktritt des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Anton Milner entgegengenommen. Anton Milner wird mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand ausscheiden, stehe dem Unternehmen aber weiterhin als Berater zur Verfügung, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Nedim Cen, bereits Finanzvorstand der Gesellschaft, wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt und wird beide Ämter in Personalunion mit dem Ziel führen, die Neuausrichtung des Unternehmens rasch umzusetzen und das laufende Restrukturierungsprogramm abzuschließen. Der turnusgemäß zur Erneuerung anstehende Vertrag von Gerhard Rauter, Vorstand für Produktion und Technologie, wurde erneut auf drei Jahre abgeschlossen. 



Konsequente Neuausrichtung intern wie extern

"Anton Milner ist ein Pionier der Solarbranche und steht für den Aufstieg des Unternehmens zum weltweit größten Solarzellenhersteller", kommentiert Marcel Brenninkmeijer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Q-Cells SE. "Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist eng verbunden mit der Person Anton Milner. Auch die im Jahr 2009 erforderliche Restrukturierung hat Anton Milner eingeleitet und unter seiner Führung wurden bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt. Um Q-Cells in einem überaus schwierigen Marktumfeld wieder auf einen nachhaltigen Erfolgskurs zu bringen, muss das Unternehmen die konsequente Neuausrichtung intern wie extern vollziehen. Dr. Nedim Cen, der in den letzten Monaten die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen als CFO begleitete, hat die volle Rückendeckung des Aufsichtsrats für die weitere und umfassende Neuausrichtung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat dankt Anton Milner ausdrücklich für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre und die Bereitschaft, weiterhin als Berater zur Verfügung zu stehen."


Milner: Weg für einen Wechsel frei machen

"Nach einer langen Erfolgsgeschichte ist Q-Cells von der aktuellen Krise im weltweiten Photovoltaik-Markt besonders stark getroffen worden. Wir haben bereits im Jahr 2009 wesentliche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und die Neuausrichtung des Unternehmens auf den Weg gebracht. Dennoch haben die dramatisch schlechten Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 zu einem hohen Vertrauensverlust insbesondere am Kapitalmarkt geführt", sagt Anton Milner. "In dieser Situation ist es aus meiner Sicht im besten Interesse des Unternehmens, das ich mit aufgebaut habe, mein Amt als Vorstandsvorsitzender niederzulegen und den Weg für einen Wechsel frei zu machen. Ich möchte mich bei dem großartigen Q-Cells-Team, unseren Kunden und Partnern, unseren Aktionären und dem Aufsichtsrat für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung in den letzten Jahren bedanken."


Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender und CFO: Einstieg in das Modul- und Kleinanlagengeschäft

Nedim Cen sagte: "Als Vorstandsvorsitzender und CFO in Personalunion werde ich drei Schwerpunkte in meiner Tätigkeit setzen, um die Neuausrichtung voranzutreiben. Unser Geschäftsmodell wird auf Wachstum mit nachhaltigeren Erträgen und einer besseren Risikogewichtung ausgerichtet, indem wir das Wachstum von Großprojekten zugunsten eines Einstiegs in das Modul- und Kleinanlagengeschäft umschichten. Die verstärkte Fokussierung des Technologieportfolios wird finanzielle Belastungen weiter reduzieren. Zum dritten werden wir die Organisation, die Prozesse und die Kostenstrukturen entsprechend neu ausrichten müssen. Die Finanzierung ist für das laufende Jahr gesichert und die Restrukturierungsmaßnahmen des letzten Jahres zeigen erste Erfolge. Mit der Umsetzung dieses sehr weitgehenden Maßnahmenpaketes und dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter schaffen wir wesentliche Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens."


Nedim Cen, Geschäftsführer beim Restrukturierungsberater Alvarez&Marsal (A&M), hatte den CFO-Posten bei der Q-Cells SE im Juni 2009 übergangsweise übernommen und soll nun so lange im Amt bleiben, bis die Basis für die Neuausrichtung geschaffen ist. Gleichzeitig wurde A&M dazu mandatiert, Nedim Cen bei der operativen Führung des Restrukturierungsprogramms Q-Cells Reloaded zu unterstützen. In seiner Funktion als CFO wird Nedim Cen durch Carsten Simon, seit dem 1. Januar 2010 Leiter des Finanzbereichs, entlastet. Derzeit wird erwartet, dass die Umsetzung aller Maßnahmen bis zum Jahresende 2010 dauern wird. Weitere Details zu der oben skizzierten Neuausrichtung werden auf der Bilanz-Pressekonferenz am 24. März 2010 bekannt gegeben.

11.03.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Solare Kühlung ist marktreif: Bundesumweltministerium fördert Praxistest solarer Klimatisierungsanlagen

Adsorptionskältemaschinen ACS 08 / ACS 15.
Adsorptionskältemaschinen ACS 08 / ACS 15.  

Klimatisieren mit der Kraft der Sonne? Was zunächst paradox klingt ist aus technologischer Sicht heute machbar. Durch die Kombination von Solarthermie und Adsorptionstechnologie kann aus Wärme für die Kühlung von Gebäuden Kälte gewonnen werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert jetzt einen breit angelegten Praxistest Solar-Klimaanlagen. Die beteiligten Partner Solvis GmbH & Co. KG, SorTech AG, Fraunhofer ISE und die Hochschule Offenburg suchen hierfür interessierte Teilnehmer. "Das Prinzip von solarbetriebenen Adsorptionskältemaschinen ist einfach und raffiniert zugleich", erklärt Tomas Núñez, Projektleiter am Fraunhofer ISE. "Wie bei herkömmlichen Kältemaschinen wird Kälte durch Verdampfung eines Kältemittels erzeugt. 


Solarwärme ersetzt Strom als Antriebsenergie

Im Unterschied zur konventionellen Kältetechnik wird jedoch nicht Strom sondern Solarwärme als Antriebsenergie genutzt." Und in Jahreszeiten mit hohem Klimatisierungsbedarf gibt es meist Sonne im Überfluss. Das nützt nicht nur der Solaranlage, deren Komponenten wie Speicher und Kollektoren besser ausgelastet sind, sondern auch der Umwelt. Gegenüber konventioneller Kältetechnik wird durch den Einsatz von solar betriebenen Adsorptionskältemaschinen bis zu 80 % Strom eingespart. Zudem werden keine klimaschädlichen Kältemittel, sondern nur reines Wasser zur Kälteerzeugung verwendet.

Dass das Prinzip der Solaren Kühlung marktreif ist, haben das Fraunhofer ISE, das sich seit vielen Jahren mit dieser Technologie befasst, und seine Projektpartner bereits in verschiedenen Demonstrationsanwendungen bewiesen. Anlagen in ganz Europa klimatisieren u.a. Verkaufsräume, Büros, Betriebskantinen oder Schulungsräume. Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE selbst kühlt z. B. seit 2007 eine Adsorptionskältemaschine der SorTech AG Kantine und Küche über die Zuluft. Die Kältemaschine wird von einer 22 m² großen Kollektorfläche mit Hochleistungsflachkollektoren der Solvis GmbH & Co. KG angetrieben. Im sommerlichen Betrieb dient die Wärme aus der Solaranlage zum Antrieb der Adsorptionskältemaschine. Die beim Kühlungsprozess entstehende Abwärme wird über Sonden an das Erdreich abgegeben. Reicht die Solarstrahlung einmal nicht aus, stellt das Heiznetz zusätzliche Antriebswärme bereit, um den Kühlbetrieb aufrecht zu erhalten.

Im winterlichen Betrieb wird die Wärme aus den Erdreichsonden mit Hilfe der Adsorptionsmaschine - die nun als Wärmepumpe fungiert - auf das für Heizzwecke erforderliche Temperaturniveau gebracht. Den Antrieb der Kältemaschine übernimmt nun das Heiznetz. Dabei erreicht die Wärmepumpe einen thermischen COP (Coefficient of Performance) von bis zu 1,5. Der Wirkungsgrad der Wärmequelle wird so um bis zu 50 % erhöht.


Breit angelegter Praxistest mit Privathaushalten und Unternehmen

In einem Verbundprojekt, gefördert vom BMU, den Partnern Fraunhofer ISE, Hochschule Offenburg, SorTech AG und Solvis GmbH & Co. KG sollen zehn Anlagen zur solaren Kühlung im Leistungsbereich 5-30 kW installiert und mit Messtechnik versehen werden. Privathaushalte und Unternehmen, die an einer Teilnahme an diesem breit angelegten Praxistest interessiert sind, können sich unter dem u. g. Kontakt melden. "Das Bedarfsprofil ist nicht festgelegt und kann sowohl dem eines Wohn- als auch Bürogebäudes entsprechen. Im Zuge des Projekts wird jede Anlage individuell ausgelegt, dimensioniert und mit umfangreicher Messtechnik ausgestattet", erläutert Walter Mittelbach, Geschäftsführer der SorTech AG. Die eingesetzten Komponenten sind hochwertige Produkte der Firmen Solvis GmbH & Co. KG für die Solar- und Systemtechnik und SorTech AG für die thermisch angetriebene Kältetechnik.

Für Teilnehmer ergeben sich folgende Vorteile: Neben einem Preisnachlass von 20 Prozent auf die Anlagen profitieren sie von einer kostenlosen, regelmäßigen Überprüfung und Wartung des Systems sowie von einer kostenlosen, messtechnischen Überwachung und Auswertung des Betriebs durch die Hochschule Offenburg und das Fraunhofer ISE. "Der Kunde erhält eine komplette Systemlösung - angepasst an seine individuellen Bedürfnisse - bis zum Abschluss des Projekts im Dezember 2012, beschreibt Ralf Kynast von der Solvis GmbH & Co. KG den Grundgedanken des Projekts.

Interessenten für die Teilnahme am Praxistest Solare Kühlung können sich unter dem Stichwort "SolCoolSys" unter folgendem Kontakt bewerben: SOLVIS GmbH & Co. KG; Dipl. Ing. Ralf Kynast; Grotrian-Steinweg-Str. 12; 38112 Braunschweig; Tel.: +49 (0) 531/2 89 04-247; E-Mail: rkynast@solvis-solar.de

SorTech AG; Dr. Jörg Rupp; Weinbergweg 23; 06120 Halle; Tel.: +49 (0) 345/279 809-19; E-Mail: joerg.rupp@sortech.de

11.03.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SorTech AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick


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First Solar schließt Vertrag mit PG&E über Solarstrom aus 300 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Kalifornien

First Solar-Kraftwerk (10 MW) in Boulder City,
NV, USA
First Solar-Kraftwerk (10 MW) in Boulder City,
NV, USA
 

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) meldete am 09.03.2010 den Abschluss einer Strombezugsvereinbarung mit der Pacific Gas and Electric Company (PG&E, San Francisco, Kalifornien, USA). Das Unternehmen werde PG&E mit Solarstrom aus einem Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 300 Megawatt (MW) versorgen, das First Solar in Südkalifornien entwickelt. Das "Desert Sunlight”-Solarkraftwerk, das in der Nähe des "Desert Center“ im östlichen Bezirk Riverside (Kalifornien) angesiedelt wird, soll eine Gesamtleistung von 550 MW haben; genug für die Stromversorgung von etwa 160.000 Haushalten oder 480.000 Menschen.   Die restlichen 250 MW seien bereits an Southern California Edison (SCE) verkauft worden, berichtet First Solar. Die Vereinbarungen zwischen First Solar und PG&E beziehungsweise SCE gälten vorbehaltlich der Genehmigung durch die kalifornische Regulierungsbehörde.



Jährliche Einsparung von 300.000 Tonnen CO2

First Solar wird das "Desert Sunlight"-Kraftwerk mit seinen branchenführenden Dünnschichtmodulen ausstatten und sein Know-how in die Projektentwicklung sowie bei der Planung, Lieferung und beim Bau einbringen. Baubeginn soll Ende 2010 sein, die Fertigstellung ist für 2013 geplant. Das Solar-Kraftwerk werde jährlich 300.000 Tonnen CO2 einsparen. Das entspreche dem Ausstoß von 60.000 Autos. Es schaffe außerdem etwa 430 Arbeitsplätze am Bau. Die Genehmigung werde vom Bureau of Land Management im Eilverfahren durchgeführt.

"First Solar ist eines der wenigen Unternehmen, die alle notwendigen Kompetenzen haben, um sehr große Solarkraftwerke wie "Desert Sunlight“ zu bauen, die wichtig sind, damit unsere Kunden und der Staat Kalifornien die Zielvorgaben in Sachen erneuerbaren Energien erreichen", sagte Rob Gillette, Geschäftsführer von First Solar. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1.700 MW im Rahmen Strombezugsvereinbarungen in Nordamerika.

11.03.2010   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Projektentwickler COLEXON verstärkt sein USA-Engagement

Solarstromanlage auf der Dachfläche eines
Frischwassertanks in North Carolina
Solarstromanlage auf der Dachfläche eines
Frischwassertanks in North Carolina
 

Die COLEXON AG (Hamburg), einer der führenden Projektentwickler und Betreiber ertragsstarker Solarkraftwerke, gibt einen neuen Erfolg im US-amerikanischen Solarmarkt bekannt. In Raleigh, North Carolina, realisierten die COLEXON-Ingenieure eine 255 kWp Solarstromanlage auf der Dachfläche eines Frischwassertanks. Ab sofort liefert dieser Tank der Region neben Frischwasser zusätzlich umweltfreundlichen Solarstrom.   Während in Deutschland aktuell die künftige Entwicklung der Subventionen für den Solarmarkt diskutiert wird, festigt die international aufgestellte COLEXON-Gruppe ihr Geschäft in den USA. "Mit diesem Projekt zeigen wir erneut, dass wir uns auch auf internationalen Wachstumsmärkten wie den USA nachhaltig etablieren", betont Thorsten Preugschas, Vorstandsvorsitzender der COLEXON Energy AG. In diesem Sinne nahmen die Photovoltaik-Experten zusammen mit dem Projekteigentümer, der Carolina Solar Energy, LLC (CSE), in Raleigh, im Osten der Vereinigten Staaten ein Aufdach-Solarkraftwerk in Betrieb, bei dem 3.400 Module des führenden Dünnschichtproduzenten First Solar auf der 10.836 m2 großen Dachfläche des Tanks einer Frischwasser-Aufbereitungsanlage mit dem bewährten Flachdachsystem "Schletter WindSafe FR" installiert wurden.


Bis zu 368.475 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Die Gesamtleistung der von COLEXON projektierten Anlage beläuft sich auf 255 kWp. 34 Wechselrichter von SMA sorgen für die Umwandlung der jährlich bis zu 368.475 produzierten Kilowattstunden Solarstrom (Gleichstrom) in netzkonformen Wechselstrom. Dieses Energievolumen deckt den jährlichen Strombedarf von über 100 Haushalten. Zudem werden dabei 326 Tonnen CO2 eingespart. Bei Planungsbeginn stellte die statische Belastbarkeit der Dachfläche eine Herausforderung dar. Doch dank der Kompetenz der erfahrenen COLEXON-Ingenieure und entsprechender technischer Lösungen stehe einer Kombination aus Frischwasserbelieferung und Stromerzeugung wie in Raleigh auch in Zukunft nichts im Wege, betont das Unternehmen.

11.03.2010   Quelle: COLEXON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik: Sputnik bringt neue Zentralwechselrichterserie auf den Markt

Wechselrichter SolarMax 100 TS
Wechselrichter SolarMax 100 TS  

Die drei neuen Wechselrichter der "SolarMax"-TS-Serie haben Nennleistungen von 50, 80 und 100 Kilowatt und arbeiten im MPP-Bereich von 430 bis 800 Volt. Die Geräte sind sehr kompakt und besser gegen Schmutz geschützt als ihre Vorgängermodelle der SolarMax-C-Serie. Außerdem sei es Sputniks Entwicklern gelungen, den Europäischen Wirkungsgrad von 94,8 auf 95,5 Prozent zu steigern und den zulässigen Umgebungstemperaturbereich um fünf Grad zu erhöhen, berichtet die Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz) in einer Pressemitteilung. Ein Prozessor überwache die IGBT-Schalter auf dem Leistungsteil, was die Betriebssicherheit und die Zuverlässigkeit steigere. Sputnik habe die Elektrolytkondensatoren durch Folienkondensatoren ersetzt und dadurch die Lebensdauer der Wechselrichter um mehrere Jahre erhöht.   DC-und AC-Schutzschalter sind jetzt von außen zugänglich. Somit können Installateure den Wechselrichter sicher vom Netz trennen, bevor sie ihn öffnen. Mehrere Geräte lassen sich nun über einen externen Schalter gleichzeitig ausschalten. Die neuen Wechselrichter kommunizieren über RS 485 und Ethernet. Das Grafikdisplay lässt sich über drei Tasten bedienen.



Pilotprojekt im Wankdorfstadion

Die TS-Serie erfüllt sämtliche Vorgaben der neuen Mittelspannungsrichtlinie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft - selbst jene, die erst ab Januar 2011 gefordert sind, betont der Hersteller. So seien die Wechselrichter in der Lage, Blindleistung einzuspeisen, bei kurzen Netzfehlern am Netz zu bleiben und so das Netz aktiv zu stützen. Außerdem entsprechen die Geräte der neuen Produktsicherheitsnorm EN 62109-1, die voraussichtlich im Frühjahr dieses Jahres in Kraft tritt.
Der erste SolarMax 100 TS läuft bereits seit Dezember vergangenen Jahres in einem Pilotprojekt im Berner Wankdorfstadion "Stade de Suisse". Im März zeigte Sputnik die neue Serie erstmals der Öffentlichkeit im Rahmen des Photovoltaik-Symposiums in Bad Staffelstein. Ab Sommer wird die neue TS-Serie die C-Serie in den Leistungsklassen ab 50 Kilowatt ablösen.

11.03.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Ecostream: Drastische Kürzung der Solar-Förderung gefährdet Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Unternehmen

Peter de Bree: Verlust von
Arbeitsplätzen oder Verlagerung
der Produktion ins Ausland
drohen
Peter de Bree: Verlust von
Arbeitsplätzen oder Verlagerung
der Produktion ins Ausland
drohen
 

Mit der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom stehen der Solarwirtschaft in Deutschland schwere Zeiten bevor, warnt die Ecostream Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. Laut Bundesumweltminister Norbert Röttgen soll die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen bereits ab 1. April um 15 Prozent sinken - zusätzlich zu der im Erneuerbare-Energien-Gesetz verankerten Degression von neun bis elf Prozent für 2010. "Das ist viel zu kurzfristig und katastrophal für unsere laufenden Geschäfte", kommentiert Peter de Bree, Geschäftsführer der Ecostream Deutschland GmbH.   "Die ursprüngliche Degression für 2010 bildet die Grundlage für die Planung und Finanzierung unserer Projekte. Um keinen Vertragsbruch zu begehen, müssten alle für 2010 geplanten Anlagen bis zum 31. März ans Netz gehen. Das ist unmöglich umzusetzen und wird zwangsläufig zu einem großen Vertrauensverlust führen - sowohl auf Kundenseite als auch bei den Banken."


Bundesumweltministerium gefährdet einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren Deutschlands

Darüber hinaus plant das Bundesumweltministerium, die jährliche Degression künftig am Marktwachstum zu orientieren. Insgesamt summiert sich die Förderkürzung für Solarstrom vom 31. Dezember 2009 bis zum 1. Januar 2011 je nach Wachstum und Marktsegment laut Ecostream auf 25,5 bis 55 Prozent. Peter de Bree: "Die Solarunternehmen, deren langfristige Finanzplanung eigentlich auf der schrittweisen Reduzierung der Vergütung beruht, können diese Entwicklung nur durch deutliche Einsparmaßnahmen auffangen - was langfristig zum Verlust von Arbeitsplätzen oder sogar einer Verlagerung der Produktion ins Ausland führen kann." Die Pläne des Bundesumweltministeriums gefährdeten damit nicht nur einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren Deutschlands, sondern blockierten auch das eigentliche Ziel der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland weiter zu fördern.

10.03.2010   Quelle: Ecostream Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ecostream Deutschland GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Unternehmen Canadian Solar gründet deutsche Tochtergesellschaft

Photovoltaik-Module von Canadian Solar
Photovoltaik-Module von Canadian Solar  

Canadian Solar, eines der weltweit größten Solar-Unternehmen, verlässt seinen bisherigen deutschen Firmensitz in Babenhausen und zieht um nach München, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der Standortwahl und der Gründung einer eigenständigen GmbH, der Canadian Solar Deutschland GmbH, stelle sich das Unternehmen noch stärker auf den deutschen Markt ein, heißt es in der Pressemitteilung.   Canadian Solar verlässt den bisherigen Firmensitz im Allgäu und zieht in die bayerische Landeshauptstadt. Seit dem 1. März 2010 ist die deutsche Niederlassung der Kanadier nicht nur in München ansässig, sondern wurde auch in eine GmbH überführt. "Mit diesem Schritt wollen wir unser Engagement am deutschen Markt weiter ausbauen und festigen. Mit der Gründung einer GmbH erleichtern wir interne administrative Abläufe und bieten unseren Partnern und Kunden weitergehende Rechtssicherheit und Service", erklärt Dr. Shawn Qu, Vorsitzender und Vorstand von Canadian Solar.



Neuer Geschäftsführer: Ralf Kaulmann

Als Geschäftsführer der neuen GmbH wurde Ralf Kaulmann bestellt, berichtet Canadian Solar. Kaulmann war bisher Direktor für die Geschäftsentwicklung bei Canadian Solar und verfüge über langjährige Erfahrungen in der Solarbranche. "Der neue Sitz in München bietet uns ein perfektes infrastrukturelles Umfeld. Von hier aus bedienen wir unsere hiesigen Partner und Kunden schnell und effektiv und sind zudem auch in der Lage, die für uns wichtigen Märkte Benelux, Österreich und Schweiz effizient auszubauen", erklärt Kaulmann.

"Unser neues Büro - in einem der modernsten Niedrigenergiegebäude Münchens - verfügt selbstverständlich über die aktuellsten technischen Standards und trägt somit zur laufenden Verbesserung des Services für unsere Kunden und zur Aufrechterhaltung unseres sehr guten Mitarbeiterklimas bei, das in die tägliche Qualität unserer Arbeit einfließt. Durch den Umzug bieten wir qualifizierten Bewerbern aus dem ganzen Bundesgebiet nicht nur spannende Aufgaben, sie profitieren auch vom attraktiven Lebensstandard in der Isarmetropole", so Kaulmann weiter.


Produktionsausbau in Ontario

Für das laufende Jahr plant Canadian Solar die Fertigstellung einer 200-MW-Produktionsstätte in Ontario. Die neue Fabrik soll - mit einem geschätzten Investitionsaufwand von 24 Millionen kanadischen Dollar - 500 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Produktion schaffen.

10.03.2010   Quelle: Canadian Solar Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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SMA Solar Technology AG verstärkt Präsenz in Nordamerika mit Solar-Wechselrichter-Produktion, Vertrieb und Service in Ontario

Photovoltaik-Wechselrichter der
SMA Solar Technology AG.
Photovoltaik-Wechselrichter der
SMA Solar Technology AG.
 

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) wird ihre Präsenz in Nordamerika durch die Gründung einer Gesellschaft in Kanada verstärken. Der Standort soll im Laufe des ersten Halbjahres 2010 ausgewählt werden. Das anfängliche Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens rund fünf bis zehn Millionen Euro. In dem neuen Werk wird SMA Photovoltaik-Wechselrichter der Produktfamilien Sunny Boy, Sunny Central und Sunny Island für den kanadischen Markt produzieren. Außerdem werden die Funktionen Vertrieb und Service in der neuen Gesellschaft gebündelt. SMA plant, mittelfristig rund 100 bis 200 Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. 

Hervorragende Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Photovoltaik-Markt

Der Bundesstaat Ontario in Kanada bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Entwicklung eines nachhaltigen Photovoltaik-Marktes. Das kürzlich aufgelegte Förderprogramm schafft in Kombination mit überdurchschnittlichen Einstrahlungsbedingungen starke Anreize für Investitionen in die Photovoltaik. Für Hersteller von Photovoltaik-Komponenten schließt das Programm die Forderung nach einem lokalen Wertschöpfungsanteil ein. Ziel dieser Anforderung ist die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen in einer Zukunftsbranche.

"Wir unterstützen die Forderung nach lokaler Wertschöpfung und kommen dieser mit der Errichtung einer Produktionsstätte vor Ort nach", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Das Förderprogramm Ontarios besitzt Leuchtturm-Charakter und nach unserer Einschätzung das Potenzial, andere kanadische Bundesstaaten zur Nachahmung anzuregen."

Parallel baut die SMA Gruppe auch die Produktionskapazitäten an den Standorten Kassel und Denver aus. Deutschland wird auch künftig der Hauptsitz für Produktion und Technologie-Entwicklung bleiben. An den Standorten Niestetal und Kassel soll die Jahreskapazität bis Mitte des Jahres durch Interimslösungen auf rund 10 Gigawatt erhöht werden. Die US-Fertigung in Denver ist in der Anfangsphase auf eine Jahreskapazität von etwa 1 Gigawatt ausgelegt und soll im Sommer dieses Jahres die Produktion aufnehmen.


10.03.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik: Fronius präsentiert neue Zentralwechselrichterserie Fronius CL: Modulares System. Maximaler Ertrag

Photovoltaik-Zentralwechselrichter Fronius CL
Photovoltaik-Zentralwechselrichter Fronius CL  

Die neue Fronius CL-Zentralwechselrichterserie wurde entwickelt, um auf Dauer Höchstleistungen zu garantieren, berichtet die Fronius International GmbH (Wels, Österreich) in einer Pressemitteilung. Die Kombination aus ertragsstarker Leistungselektronik mit dem einzigartigen modularen Systemaufbau im Fronius "MIX"-Konzept ergebe maximalen Ertrag bei gleichzeitig höchster Ausfallssicherheit. In den Leistungsklassen 36, 48 und 60 kW sei der Fronius CL perfekt geeignet für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu mehreren hundert Kilowatt. 


"MIX"-Konzept für Power Racks

In einem Fronius CL arbeiten bis zu 15 identische Leistungsteile (Power Racks) im Fronius "MIX"-Konzept zusammen. Dieser modulare Systemaufbau bringt zahlreiche Vorteile sowohl für den Installateur als auch für den Anlagenbetreiber, betont der Hersteller:

- Höchster Teillast-Wirkungsgrad durch optimierte Auslastung der Leistungsteile, die je nach Bedarf vollautomatisch zu- oder abgeschaltet werden.

- Unübertroffene Ausfallssicherheit: Durch die Zusammenarbeit mehrerer Leistungsteile wird ein redundantes System aufgebaut. Bei Defekt eines Leistungsteils führen die verbleibenden Power Racks die Arbeit fort. Der Wechselrichter bleibt in Betrieb und sichert die Erträge.

- Längere Lebensdauer: Die Auslastung der einzelnen Leistungsteile erfolgt betriebsstundenabhängig. Bei Volllast arbeiten alle gemeinsam, bei Teillast jene mit der geringeren Anzahl an geleisteten Betriebsstunden. Dadurch sinken die Betriebsstunden der einzelnen Power Racks, wodurch sich die Lebensdauer des Wechselrichters verlängert.

- Höchste Servicefreundlichkeit und die schnellste Reaktionsgeschwindigkeit am Markt: Durch das Schubladenprinzip können die Leistungsteile im Servicefall einfach im Plug & Play-Prinzip herausgezogen und ersetzt werden.


Integriertes Hersteller-Know-How: ertragsstarke Leistungselektronik

Fronius CL-Geräte arbeiten mit der von Fronius perfektionierten HF-Trafotechnologie und erreichen durch die automatische Trafoumschaltung einen konstant hohen Wirkungsgrad über den gesamten Eingangsspannungsbereich. Darüber hinaus sorgt der Fronius Module Manager für exaktes MPP-Tracking, wodurch Fronius CL Zentralwechselrichter einen MPP-Anpassungswirkungsgrad von 99,9 % erreichen.


Intelligente Kühlung, einfache Planung, leichte Installation

Das Lüftungskonzept des Fronius CL verhindert direkten Kontakt der zur Kühlung benötigten Außenluft mit den Platinen. Das erhöht die Betriebssicherheit und Lebensdauer des Wechselrichters. Bei der Entwicklung des Fronius CL wurde ein ganz besonderes Augenmerk auf seine Praxistauglichkeit gelegt, was sich unter anderem in folgenden Produktmerkmalen zeigt: Planungsflexibilität durch einen breiten Eingangsspannungsbereich, Installationsfreundlichkeit durch kompakte Abmessungen und einen großzügig dimensionierten Anschlussbereich sowie eine geringe Bauhöhe von 183 cm (mit Sockel).


Umfangreiche Anlagenüberwachung

Professionelle Überwachung ist bei PV-Anlagen dieser Größenordung Pflicht. Daher ist der Fronius CL zu 100 % mit dem Fronius DATCOM-System zur umfassenden Anlagenüberwachung kompatibel. Die Fronius Com Card sowie die Fronius Signal Card- und Interface Card-Funktion sind bereits standardmäßig in die Geräte integriert. Die Geräte eignen sich für Indoor- und Containermontage (Schutzart IP 20). Die Markteinführungsphase startet voraussichtlich Mitte 2010.

10.03.2010   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Offgrid-Spezialist Phaesun baut Photovoltaik-Systeme für Telekommunikationsanlagen in Burkina Faso

Solarstromanlage in Burkina Faso
Solarstromanlage in Burkina Faso  

Die Phaesun GmbH (Memmingen) errichtet bis Ende März zusammen mit ihrem Partner Ikratos Africa aus Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou zehn Solarstromanlagen in der Region Koudougou in Burkina Faso. Die Photovoltaik-Module erzeugen den Strom für Telekommunikationsanlagen. Auftraggeber ist die Telekommunikationsfirma Telecel Faso, die in Burkina Faso mit dieselbetriebenen Telekommunikationsanlagen bisher eine Netzabdeckung von 75 Prozent erreicht hat. Es ist Phaesuns erstes Projekt in dem westafrikanischen Binnenstaat.   "Mit jedem Solarsystem spart Telecel im Vergleich zu den mit Diesel betriebenen Anlagen jedes Jahr mehr als 30.000 Euro und rund 184 Tonnen Kohlendioxid ein", erklärt Phaesun-Mitarbeiter Amar Chikha, der die Systeme mit aufbaut. Die höheren Anschaffungskosten machten sich bereits nach zwei bis drei Jahren bezahlt, denn die Wartung und die Dieselversorgung sind wegen der schwer zugänglichen Transportwege aufwändig und teuer. Die Solar-Systeme seien hingegen mit einer Fernabfrage ausgestattet und fast wartungsfrei. Sie bestehen aus je 108 kristallinen Solarmodulen von ET-Solar, Batterien von Hoppecke und Ladereglern, die speziell für die Telekommunikation entwickelt wurden und sich insbesondere für heiße Regionen eignen. Jedes Solarsystem leistet insgesamt 9,18 Kilowatt.




Weitere Solarstromanlagen geplant

Die erste Photovoltaik-Anlage ging am 16. Februar dieses Jahres in Betrieb. Während der fünftägigen Installation schulte Phaesun rund 30 Ingenieure, Techniker und Installateure von Telecel Faso und Ikratos Africa vor Ort. "Bei größeren Projekten installieren wir die erste Anlage nach unseren Qualitätsstandards stets selbst und geben unser Know-how vor Ort an unsere Partner weiter", sagt Chikha. Weitere Solarstromanlagen seien bereits geplant, denn Telecel Faso wolle in Burkina Faso sowohl die Netzabdeckung auf 100 Prozent erhöhen als auch sämtliche bereits installierte Dieselgeneratoren durch Solaranlagen ersetzen.

10.03.2010   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phaesun GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Anlagenbauer KEMPER errichtet betriebseigenes Solar-Kraftwerk in Tschechien

Photovoltaik-Dachanlage im Werk im
tschechischen Porici nad Sázavou
Photovoltaik-Dachanlage im Werk im
tschechischen Porici nad Sázavou
 

Die KEMPER GmbH (Vreden) versorgt ihr Werk im tschechischen Poříčí nad Sázavou nahe Prag mit selbsterzeugtem Solarstrom und speist nicht verbrauchten Strom in das öffentliche Netz ein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Anlagenbauer aus dem westfälischen Vreden werde hierfür ab Frühjahr 2010 neun Photovoltaik-Nachführsysteme aus eigener Herstellung vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80 errichten. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen eine Photovoltaik-Dachanlage mit 1.320 Solarmodulen installiert. Nach Errichtung der Nachführsysteme wird das PV-Kraftwerk insgesamt über 2.700 Quadratmeter Modulfläche mit einer Gesamtleistung von 400 Kilowatt-Peak (kWp) verfügen und jährlich rund 380.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugen. Davon können etwa 160.000 kWh für die Versorgung des Werkes in Tschechien, einschließlich der Produktion und der Büros, verwendet werden. 



Photovoltaik-Dachanlage mit aufwändiger Unterkonstruktion

"Umweltschutz genießt bei Kemper seit jeher einen großen Stellenwert. Mit unserem neuen betriebseigenen Solar-Kraftwerk wollen wir auch bei der Stromversorgung mit gutem Beispiel vorangehen", sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH. Für die Photovoltaik-Dachanlage im Werk im tschechischen Poříčí nad Sázavou musste auf der Fertigungshalle zunächst eine aufwändige Unterkonstruktion mittels Stahlträgern entwickelt werden, bevor die Solarmodule angebracht werden konnten. Die Entwicklung und sämtliche Arbeiten wurden von der KEMPER GmbH in Eigenregie durchgeführt.



Photovoltaik-Nachführsystemen ermitteln über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne

"Beim Bau der Dachanlage kam uns unsere langjährige Erfahrung bei der Stahlverarbeitung durch unser Kerngeschäftsfeld 'Schweißen &
Schneiden' zugute", sagt Kemper. Ebenfalls in Eigenregie erfolgt ab Frühjahr die Errichtung von neun Nachführsystemen vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80. Alle Modelle ermitteln über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne und sorgen so stets für eine optimale Ausrichtung. Unterschiede bestehen lediglich in der Größe der Modulfläche, die je nach Modell 60, 70 oder 80 Quadratmeter beträgt. Für Alexander Lenfers, Projektleiter des Geschäftsfeldes Solartechnik bei KEMPER, dient die Anlage in Poříčí nad Sázavou neben der Stromerzeugung auch Demonstrations-Zwecken: "Wir zeigen in Tschechien die Vielzahl an technischen Möglichkeiten, die wir für Solarparks mit Nachführsystemen bereit stellen. Diese reichen beispielsweise von Stromversorgungen mit 24 oder 230 Volt über ausgeklügelte Monitoring- und Sicherheitskonzepte bis hin zu Eigenstromversorgungen der Regelung und Antriebe mittels Batterien."

Die KEMPER GmbH bietet mit den Nachführsystemen KemTRACK 60, 70 und 80 seit Frühjahr 2009 erstmals Solar-Produkte an. Nach Realisierung eines Solarparks in Südhessen befinden sich derzeit zahlreiche weitere Projekte in der Planung. In den nächsten Jahren soll der Marktanteil des neuen Geschäftsbereichs erheblich ausgebaut werden.

10.03.2010   Quelle: KEMPER GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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CPV Konsortium wählt Dr. Andreas Bett in den Vorstand - Konzentrator-Photovoltaik auf dem Weg in die Kommerzialisierung

Dr. Andreas Bett,
Abteilungsleiter und
stellvertretender Leiter
des Fraunhofer ISE
Dr. Andreas Bett,
Abteilungsleiter und
stellvertretender Leiter
des Fraunhofer ISE
 

Der Industrieverband der Konzentrator-Photovoltaik, CPV Consortium, hat Dr. Andreas Bett, Abteilungsleiter und stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg), in seinen Vorstand gewählt. Andreas Bett ist wissenschaftlicher Leiter und Hauptorganisator der 6. Internationalen Konferenz zur Konzentrator-Photovoltaik (CPV), die vom 7.-9. April 2010 in Freiburg stattfindet.   Andreas Bett arbeitet seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Konzentrator-Photovoltaik. Seine Abteilung "Materialien - Solarzellen und Technologie" am Fraunhofer ISE zählt zu den führenden CPV-Forscherteams und hat mit zahlreichen bedeutenden Entwicklungen Pionierarbeit für diese Technologie geleistet, so das Institut. Im Januar 2009 erzielten die Freiburger Forscher einen Weltrekord-Wirkungsgrad von 41,1% mit Hilfe einer Methodik zum so genannten gitterfehlangepassten Kristallwachstum für Stapelsolarzellen.



Becquerel-Preis auf der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference

Bett ist Mitgründer der ISE-Ausgründung Concentrix Solar GmbH, die heute diese Technologie erfolgreich vermarktet. Auf der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference (PVSEC) im vergangenen Jahr wurde er mit dem bedeutenden Becquerel-Preis ausgezeichnet. Bett gehört dem Normungskomitee IEC TC82 WG7 an, das Standards für die Konzentrator-Technologie erarbeitet. Als Mitglied der Arbeitsgruppe 3 der Europäischen Photovoltaik-Plattform wirkte er an der strategischen Forschungsagenda und dem Implementierungsplan für die Photovoltaik-Technologie mit.


CPV-Technologie auf dem Weg zur Kommerzialisierung

Gleichzeitig mit Andreas Bett wurde Martha Symko-Davies vom National Renewable Energy Labb (NREL) in den Vorstand des CPV Consortium gewählt. "Mit Dr. Bett und Dr. Symko-Davies gewinnt das CPV Consortium jahrzehntelange Expertise auf höchstem Niveau in der Forschung und Entwicklung für die Solarindustrie. Ihre Erfahrung aus Fraunhofer, dem DOE (Department of Energy, USA) und NREL wird die Perspektive des Verbands erweitern, und wir erhoffen uns Vorteile für die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und der Industrie, dies zu einem kritischen Zeitpunkt für die Kommerzialisierung der noch jungen CPV-Technologie", so Nancy Hartsoch, Direktorin des CPV Consortium in der verbandseigenen Pressemeldung.

Das CPV-Konsortium widmet seine Arbeit der Entwicklung und erfolgreichen Markteinführung der Konzentrator-Photovoltaik als wesentliche Energiequelle sowohl für dezentrale als auch netzgekoppelte Anwendungen. Die Mitglieder der internationalen Organisation kommen aus allen Bereichen der CPV-Industrie: Systemhersteller, Zelllieferanten, Energieversorger, Hersteller von Trackern, Systemanbieter, Projektentwickler und Forschungseinrichtungen.

09.03.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Hersteller SOLON SE schließt 20 MW-Rahmenvertrag mit Solargroßhändler entrason

Stefan Säuberlich, CEO SOLON (l.) und
Alexander Eysert, Geschäftsführer der
entrason gmbh
Stefan Säuberlich, CEO SOLON (l.) und
Alexander Eysert, Geschäftsführer der
entrason gmbh
 

Die SOLON SE (Berlin) hat mit dem nordhessischen Solardistributor entrason (Edertal-Giflitz) einen mehrjährigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Photovoltaik-Modulen geschlossen. Die im Vertrag festgehaltene Gesamtleistung beläuft sich laut SOLON im ersten Jahr auf rund 20 Megawatt (MW) beziehungsweise 90.000 Module. Es werden vorwiegend SOLON 230/07 Blue und SOLON 230/07 Black Module durch das Vertriebsnetz des neuen Distributors der SOLON bundesweit an den Fachhandel geliefert. Die SOLON SE ist einer der größten Solarmodul-Produzenten in Europa und Anbieter von solarer Systemtechnik für große Dach- und Freiflächenanlagen.   Stefan Säuberlich, Vorstand der SOLON SE, kommentiert: "Wir freuen uns auf die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit einem engagierten Solargroßhändler, der nicht nur auf Premiumqualität und Innovationsfähigkeit setzt, sondern auch über das nötige Produkt-Know-how verfügt."





entrason betreibt die leistungsstärksten Solarparks in Nordhessen

Die entrason gmbh legt Wert auf persönlichen Kontakt zu den ausgewählten Lieferanten und führt regelmäßige Kontrollen zur Qualitätssicherung durch. "Mit der SOLON SE haben wir ab sofort einen der führenden Premiumhersteller in unserem Sortiment, der für seine große Zuverlässigkeit und die hohen Qualitätsansprüche bekannt ist", sagte Alexander Eysert, Geschäftsführer der entrason gmbh, und führt weiter aus: "Durch die Kooperation mit SOLON sind wir noch besser aufgestellt, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen." Als "Solargroßhandel mit Mehrwert" bietet entrason neben einem hochwertigen Portfolio ein vielseitiges Spektrum an individueller Beratung und Unterstützung für den Fachhandel.

Die entrason gmbh aus Edertal-Giflitz ist 2009 als weiterer eigenständiger Geschäftsbereich aus der ConSolaris-Unternehmensgruppe hervorgegangen. Als Fachhändler und Installateur ist ConSolaris seit Entstehung der Solar-Branche mittlerweile zum regionalen Marktführer in Nordhessen herangewachsen und betreibt zudem die leistungsstärksten Solarparks in Nordhessen. SOLON hat bereits in der Vergangenheit mit ConSolaris erfolgreich zusammengearbeitet.

09.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Produktion: Ticketshop zur solarpeq-Konferenz ab sofort geöffnet

"Size matters: producing solar at large scale" lautet das Thema der solarpeq-Konferenz am 27. September 2010. Ab sofort können sich Interessenten im Internet registrieren. Die Konferenz findet ganztägig am 27. September 2010 sowie bis mittags am 28. September statt, dem ersten Messetag der solarpeq - International Trade Fair for Solar Production Equipment. Veranstaltungsort ist das Congress Center Düsseldorf Ost (CCD Ost) mit direkter Anbindung an die Messehallen. Die Konferenz richtet sich an Entscheider und Praktiker aus der gesamten Photovoltaik-Produktionskette, die an praxisnahen Konzepten und Lösungen zu aktuellen Fragestellungen der Branche interessiert sind.  
Kooperation mit der Fachzeitschrift Photovoltaics International

Die englischsprachige solarpeq-Konferenz wird in Kooperation mit der renommierten Fachzeitschrift Photovoltaics International organisiert. Der Conference Chairman Eddie Blokken, ehemaliger Director Technology and Standards bei der PV Group des internationalen Verbandes SEMI, konnte bereits Referenten führender Unternehmen der Photovoltaik-Branche gewinnen. So werden beispielsweise Vertreter von PPG Industries, Applied Materials oder CM2H HILL Beiträge zu Themenblöcken wie "Large Facility Requirements", "Materials Management", "Manufacturing Excellence" oder "Does size matter? - How to keep capacity and utilization in balance" beisteuern. Dabei berücksichtigt die Auswahl der Referenten sowohl die Zuliefer- als auch die Kundenseite, um den aktuellen Themenkomplexen aus beiden Blickwinkeln gerecht zu werden. Das Konferenzprogramm steht in aktueller Fassung zum Download bereit unter: www.solarpeq.de.


Frühbucherrabatt bis zum 15. Mai
Die Teilnahmegebühr für die solarpeq-Konferenz beträgt 325 Euro (zzgl. MwSt.). Sie umfasst neben dem Konferenzmaterial und der Verpflegung tagsüber auch den Eintritt zur solarpeq inklusive Messekatalog sowie zur parallel stattfindenden glasstec, der Weltleitmesse der Glasbranche. Zum Abschluss des zweiten Konferenztages wird den Teilnehmern zudem eine geführte Tour über die solarpeq angeboten. Wer sich bis zum 15. Mai zur solarpeq-Konferenz anmeldet, profitiert von einem Frühbucherrabatt: Die Gebühr beträgt dann nur 250 Euro (zzgl. MwSt.). Für die Anmeldung wird eine Kreditkarte (VISA oder Mastercard) benötigt.

09.03.2010   Quelle: solarpeq 2010   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BEE kritisiert Kürzung der Förderung für Wärme aus erneuerbaren Energiequellen und fordert haushaltsunabhängiges Anreizprogramm

BEE-Präsident Schütz.
BEE-Präsident Schütz. "Wer
jetzt die Fördermittel kürzt,
bremst den Umbau, statt ihn
zu beschleunigen."
 

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE, Berlin) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau von Technologie zur Nutzung erneuerbarer Quellen zur Wärmeversorgung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags scharf. Dieser hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem unter anderem Zuschüsse für Solarthermie-Anlagen, Holzpellet-Heizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt.  "Die Regierungsfraktionen haben mit diesen Entscheidungen alle Bekundungen der Regierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmesektor konterkariert", erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Wenn die Bundesregierung ihre Zusagen für den Klimaschutz einhalten wolle, sei eine deutliche Steigerung der Modernisierungsrate von Heizungsanlagen und mehr erneuerbare Energie im Wärmesektor notwendig. Schütz: "Wer jetzt die Fördermittel kürzt, bremst den Umbau, statt ihn zu beschleunigen."



BEE: Kürzung absolut falsches Signal für Verbraucher, Handwerker und Industrie

Der Sprecher der AG Wärme im BEE, Martin Bentele, bezeichnet die Kürzung als absolut falsches Signal für Verbraucher, Handwerker und Industrie. "Der Markt für erneuerbare Wärmetechnologie ist im zweiten Halbjahr 2009 ohnehin schon stark zurückgegangen. Die jetzige Haushaltsentscheidung gefährdet die Erholung zusätzlich", so Bentele. Wegen höherer Anfangsinvestitionen sei ein Anreiz für erneuerbare Wärmetechnologie zwingend erforderlich.

Die wichtigste Voraussetzung für Investitionen in klimaschonende und langfristig bezahlbare Wärmeversorgung ist nach Ansicht des BEE eine kontinuierliche und verlässliche Vergabe von Fördermitteln. "Die willkürliche Kürzung des Marktanreizprogrammes zeigt genau das Problem der bisherigen Praxis. Wir fordern deshalb ein Förderprogramm für die erneuerbare Wärme, das unabhängig vom laufenden Bundeshaushalt funktioniert", bekräftigt Bentele. Der BEE werde dieses Ziel in der laufenden Legislaturperiode mit Nachdruck verfolgen.

09.03.2010   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Phoenix Solar AG gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 bekannt: Konzernumsatz wächst, EBIT sinkt

Vorstandsvorsitzender Hänel freut sich
über Umsatzwachstum und profitablen
Jahresabschluss.
Vorstandsvorsitzender Hänel freut sich
über Umsatzwachstum und profitablen
Jahresabschluss.
 

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, erzielte im Geschäftsjahr 2009 auf Basis vorläufiger Zahlen einen Konzernumsatz von 473,0 Millionen Euro, der damit am oberen Ende des prognostizierten Umsatzkorridors (430 - 480 Millionen Euro) lag. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 12,2 Millionen Euro erfüllte die Prognose, berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt sei der Verlauf des Geschäftsjahres 2009 von einem dominierenden deutschen Photovoltaik-Markt (Weltmarktanteil 40 - 50 Prozent), einer sehr volatilen Nachfrageentwicklung und einem unerwartet starken Rückgang der Verkaufspreise für Photovoltaik-Systeme geprägt gewesen.  Das Geschäft mit Photovoltaik-Kraftwerken litt zudem unter den Folgen der weltweiten Finanzkrise. "Unser flexibles Geschäftsmodell mit unseren beiden Segmenten Komponenten & Systeme und Kraftwerke ermöglichte es uns, auf die schwierige Marktsituation zu reagieren und Weltmarktanteile dazu zu gewinnen. Die Phoenix Solar AG gehört zu den wenigen Solarunternehmen in Deutschland, die 2009 sowohl ein Umsatzwachstum erzielt haben als auch das Jahr profitabel abschließen konnten", kommentiert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.



Bester Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte

Im Berichtsjahr 2009 erzielte der Phoenix Solar Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen Gesamtumsatzerlöse von 473,0 Millionen Euro (Vorjahr: 402,5 Millionen Euro) und damit ein Wachstum von 17,5 Prozent. Allein das vierte Quartal 2009 hatte daran mit 230,8 Millionen Euro einen Anteil von fast 50 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz um 127,7 Prozent. Das vierte Quartal ist damit das bisher umsatzstärkste in der Unternehmensgeschichte. Die abgesetzten Modulmengen konnten 2009 um fast 70 Prozent auf 202 Megawatt (MWp) gesteigert werden, während der Weltmarkt lediglich um maximal 20 Prozent gewachsen sein dürfte.

Die Auslandsmärkte der Phoenix Solar AG entwickelten sich 2009 insgesamt nur zögerlich und blieben hinter den Erwartungen zurück. Der Phoenix Solar Konzern erzielte 27,6 Millionen Euro bzw. 5,8 Prozent der Gesamtumsatzerlöse im Ausland (Vorjahr: 159,7 Millionen Euro bzw. 39,7 Prozent).


Komponenten & Systeme-Geschäft dominiert

Ein starkes Mengen- und Umsatzwachstum konnte im Segment Komponenten & Systeme realisiert werden. Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 um 39,3 Prozent auf 299,0 Millionen Euro (Vorjahr: 214,6 Millionen Euro). Das Segment Kraftwerke erzielte Gesamtumsatzerlöse von 174,0 Millionen Euro (Vorjahr: 187,8 Millionen Euro) und musste aufgrund der im Jahr 2009 schwierigen Finanzierungssituation für große Solarkraftwerke und des Einbruchs des spanischen Marktes um 95 Prozent einen Umsatzrückgang von 7,3 Prozent hinnehmen.


Margendruck durch gesunkene Verkaufspreise; EBIT-Marge sinkt auf 2,6 Prozent

Das EBIT auf Basis vorläufiger Zahlen beträgt 12,2 Millionen Euro (Vorjahr: 33,8 Millionen Euro). Es ist belastet durch stark gesunkene Verkaufspreise und dem daraus resultierenden Margendruck, der auch zu Abwertungen des Lagerbestands führte. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte im Geschäftsjahr 2009 daher lediglich 2,6 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Das Segment Komponenten & Systeme erzielte ein EBIT von 6,1 Millionen Euro und das Segment Kraftwerke ebenfalls 6,1 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 2,0 Prozent bzw. 3,5 Prozent entspricht.

Nach Steuern beträgt das vorläufige Konzernergebnis im Berichtszeitraum 8,6 Millionen Euro nach 23,7 Millionen Euro im Vorjahr. Es sank damit um 63,7 Prozent. Das Ergebnis pro Aktie beträgt 1,28 Euro (Vorjahr: 3,63 Euro). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2009 lag bei 53,4 Prozent (Vorjahr: 69,9 Prozent).


Vorstand schlägt Dividendenzahlung vor

Auf Basis der vorläufigen Zahlen 2009 hat der Vorstand heute beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 0,20 Euro pro Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,30 Euro). Damit wird die anlegerorientierte Dividendenpolitik fortgeführt, die sich am Unternehmenswachstum und dem jeweiligen Geschäftsverlauf orientiert. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2009 sowie der Zustimmung durch den Aufsichtsrat.


Sehr gute Auftragslage für das erste Halbjahr 2010

Am 1. Januar 2010 lag der Auftragsbestand bei 296 Millionen Euro (Vorjahr: 112 Millionen Euro). Der um unfertige Leistungen bereinigte Auftragsbestand stieg um 119 Prozent von 107 Millionen Euro am Jahresanfang 2009 auf 234 Millionen Euro, wovon 183 Millionen Euro auf das Segment Komponenten & Systeme und 51 Millionen Euro auf das Segment Kraftwerke entfallen.


Entwicklung im ersten Quartal 2010

Der schneereiche und kalte Winter im bisherigen Verlauf des ersten Quartals 2010 hemmte die Auslieferungen und die Bautätigkeit. Die große Nachfrage auf den europäischen Märkten führte aber zu einem gegenüber dem Jahreswechsel weiteren Anstieg des Auftragsbestands. Mit ansteigenden Temperaturen konnte die Bautätigkeit für Kraftwerke wieder aufgenommen werden und die Auslieferungen im Segment Komponenten & Systeme sprangen an.


Prognose für 2010

Im Jahr 2010 geht der Vorstand wiederum von einem stark wachsenden Absatzvolumen, steigenden Umsätzen sowie einer verbesserten Ertragslage mit deutlich höherem Auslandsanteil aus. Eine genaue Umsatz- und Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2010 kann erst abgegeben werden, wenn das endgültige Ergebnis der politischen Diskussion zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland vorliegt.

Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen und geprüften Konzernabschluss 2009 erscheint am 22. April 2010 in elektronischer Form und kann auf der Internetseite des Unternehmens unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

09.03.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Mecklenburg-Vorpommern drängt auf Mitsprache der Länder bei geplanter Kürzung der Solar-Förderung

Umweltminister Backhaus: EEG muss
kontinuierlich weitergeführt werden.
Umweltminister Backhaus: EEG muss
kontinuierlich weitergeführt werden.
 

Die vom Bundeskabinett am 03.03.2010 getroffene Entscheidung, die Photovoltaik-Förderung weiter zu kürzen, stößt auf Kritik des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern. "Wer bei einer solchen Entscheidung, die Bundesratsbefassung umgeht und damit die Mitsprache der Länder aushebelt, handelt umweltpolitisch grob fahrlässig und verletzt die Grundzüge des Föderalismus", so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus (SPD). Neben der bereits zum Januar 2010 turnusmäßig erfolgten Senkung der Einspeisevergütung für neue Solarstromanlagen um zirka 10 Prozent plant die Bundesregierung weitere Kürzungen.   So soll die Solarförderung für Photovoltaik-Dachanlagen zum 1. Juli 2010 um 16 Prozent, für Anlagen auf Freiflächen um 15 Prozent und für Anlagen auf Konversionsflächen um 11 Prozent gesenkt werden. Ab Juli 2010 soll bei Solarstromanlagen auf Ackerflächen keine Vergütung mehr erfolgen.




Kürzung würde 20 % bis 40 % innerhalb von 24 Monaten betragen

In seiner Rede vor der Länderkammer würdigte der Minister das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses Gesetz habe mit dazu beigetragen, dass Deutschland nicht nur bei der Einführung, sondern auch bei der Entwicklung und der industriellen Produktion von Techniken zur Nutzung der erneuerbaren Energien mit zu den Vorreitern zählt. "Dieses Gesetz muss kontinuierlich weitergeführt werden. Plötzliche Sprünge gilt es im Interesse des Ausbaus der erneuerbaren Energien zu vermeiden und zu verhindern", kritisierte der Minister die Pläne der Bundesregierung. Würde die Vergütungssenkung wie geplant erfolgen, würde dies eine Kürzung zwischen 20 % und 40 % innerhalb von 24 Monaten bedeuten. Diese Kürzungen seien wesentlich höher als von den Experten an Kostensenkung erwartet wurde. "Diese unerwartet hohen Änderungen werden erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und Investitionen in den Ländern haben. Es ist zu befürchten, dass deutsche Solar-Unternehmen aufgeben oder ihre Produktionsstätten aus Deutschland verlagern werden. Dies führt zu einer Schwächung des europäischen Produktionsstandortes und zu einer Stärkung der ostasiatischen Mitbewerber", so Backhaus. Die deutsche Solarindustrie werde um Jahre zurück geworfen. Es stünden rund. 60.000 Arbeitsplätze in der direkten und indirekten Produktion auf dem Spiel.


Bundesrat muss Abstimmung mit den Ländern einfordern

"Die Bundesregierung hat zur Änderung des EEG eine Formulierungshilfe erarbeitet, die direkt durch die Regierungsfraktionen in den Deutschen Bundestag eingebracht wird. Eine Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzesentwurf erachtet die Bundesregierung als überflüssig. Das kann nicht der richtige Weg sein! Deshalb ist es erforderlich, dass dieses Gremium sich rechtzeitig mit dem Problem auseinandersetzt und Positionen bezieht. Der Bundesrat muss eine Abstimmung der geplanten Änderungen mit den Ländern einfordern", bekräftigte Backhaus die Forderung Mecklenburg-Vorpommerns.

09.03.2010   Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Pressefoto Angelika Lindenbeck, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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215 Watt und 14,4% Wirkungsgrad: Kyocera präsentiert neues Hochleistungsmodul aus der KD-Serie

Kyocera-Module der KD-Serie
Kyocera-Module der KD-Serie  

Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der führenden Photovoltaik-Hersteller, bringt mit dem KD215GH-2PU ein neues Solarmodul aus der erfolgreichen KD-Serie auf den Markt. Mit hoher Nennleistung, extremer Belastbarkeit bei mechanischem Druck und optimierter Anschlussdose erfülle es hohe Anforderungen in jeder Hinsicht, berichtet Kyocera in einer Pressemitteilung. Das Hochleistungsmodul KD215GH-2PU habe unter Standard-Testbedingungen eine Nennleistung 215 Watt bei einem Modulwirkungsgrad von 14,4 Prozent. Verglichen mit dem Vorgängermodel KD210GH-2PU konnte Kyocera bei gleicher Modulgröße die Zellen erneut verbessern und die Leistung um 5 Watt steigern.   Die Toleranz der Nennleistung beträgt laut Hersteller nur +5/-3 Prozent. Damit garantieren die 54 verbauten Solarzellen dem Anwender einen hohen Jahresenergieertrag, betont das Unternehmen.



Brandschutz durch hochwertige Lötverbindungen und vollständig vergossene Anschlussdose

Bei der Kontaktierung der Anschlussdosen setzt Kyocera auf hochwertige Lötverbindungen anstelle von Klemmverbindungen und bietet so verlässlichen Schutz vor einer Brandgefahr. Bei minderer Qualität könne es aufgrund fehlerhafter elektrischer Verbindungen zu einem Brand der Anschlussdose kommen. Lötverbindungen seien hier die sicherste Form der Kontaktierung und böten, in Kombination mit dem vollständigen Vergießen der Anschlussdose, Schutz vor Korrosion und Überhitzung. Die Anschlussdose erfülle die Anforderungen der höchsten Nichtbrennbarkeitsklasse 5V-A gemäß UL94. Ein stabiler Modulrahmen sorge für hohe mechanische Belastbarkeit: Das Modul widersteht laut hersteller hohem Winddruck und einer Schneelast von bis zu 5.400 N/m2.

Kyocera fertigt alle Komponenten in eigenen Produktionsstätten, ohne Zukauf von Zwischenprodukten - angefangen bei der Verarbeitung des Rohmaterials, über die Zellfertigung bis hin zur Modulproduktion. Dabei garantiert der hohe Qualitätsanspruch, den Kyocera an seine Produkte stellt, auch beim KD215GH-2PU ein Maximum an Wertigkeit und Zuverlässigkeit. Alle KD-Module von Kyocera erfüllen die neuen Normen IEC 61215 ed.2 und IEC 61730. Das KD215GH-2PU ist voraussichtlich ab Frühjahr 2010 in Deutschland erhältlich.

09.03.2010   Quelle: Kyocera Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corp., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Yingli will Produktionskapazität für "PANDA"-Solarzellen um 300 MW ausbauen

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Baoding, China), einer der weltgrößten vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller und Eigentümer der Marke "Yingli Solar", kündigte am 08.03.2010 an, die Fertigungskapazität für monokristalline Silizium-Solarzellen am Unternehmenssitz in Baoding um 300 Megawatt (MW) auszubauen. Das Unternehmen berichtete auch über einen Kredit für das "PANDA"-Projekt in Höhe von 1,5 Milliarden RMB (Chinesische Renminbi, rund 160 Millionen Euro) sowie einem Betriebsmittelkredit in Höhe von 250 Millionen RMB (zirka 27 Millionen Euro), die beide von der Bank of Communications Co., Ltd., Hebei Branch ("BOCOM") gewährt worden seien.  Yingli gab bekannt, das Unternehmen werde "PANDA"-Produktionslinien für monokristalline Silizium-Photovoltaik mit einer jährlichen Produktionsleistung von 300 MW in Baoding von seiner hundertprozentigen Tochter Yingli Energy Co., Ltd. errichten lassen, sowohl für Ingots und Wafer, als auch für Solarzellen und –Module. Die neuen Fertigungslinien seien darauf ausgerichtet, Hochleistungsmodule der nächsten Generation herzustellen, und zwar auf Basis der im "PANDA"-Projekt entwickelten Technologie, die gemeinsam mit dem niederländischen Energieforschungszentrum und Amtech Systems, Inc. entwickelt wurde.


1,5 Milliarden RMB Projektkredit und 250 Millionen RMB Betriebsmittelkredit von BOCOM gewährt

Yingli Green Energy berichtete weiter, Yingli China habe von BOCOM 1,5 Milliarden RMB als Projektkredit und 250 Millionen RMB als Betriebsmittelkredit erhalten. Mit der Kreditzusage gewährte BOCOM Yingli China diesen Projektkredit unter bestimmten Voraussetzungen über fünf Jahre, um das 300 MW-Expansionsprojekt in Baoding zu unterstützen. Zusätzlich sei Yingli China der Betriebsmittelkredit gewährt worden.


Durchschnittlicher Zellwirkungsgrad von mindestens 18,5 % in Pilot-Produktionslinien bis Ende 2010 angestrebt

"Die Hauptgründe für unsere strategischen Expansionspläne sind die Erwartung eines weltweiten Photovoltaik-Booms, die stabile Auftragslage und Anfragen, die wir bereits 2010 erhalten haben, sowie unsere globalen Wachstumspläne", sagte Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender von Yingli Green Energy. "Wir sind überzeugt, dass diese Expansion der wachsenden Nachfrage nach unseren profitablen, kosteneffektiven Produkten gerecht und außerdem die Kosten senken wird - durch einen höheren Modulwirkungsgrad und Herstellung in noch größeren Mengen. Mit der Pilot-Produktionslinie PANDA haben wir bereits erfolgreich Zellen der nächsten Generation produziert, mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 18 % oder mehr. Wir hoffen, diesen bei gewerblichen Produktionslinien bis Jahresende auf mindestens 18,5 % steigern zu können. Zusammen mit der bestehenden Produktionskapazität von 600 MW in Baoding und einer Produktionsanlage für 100 MW, die gerade in der Provinz Hainan aufgebaut wird, erreicht unsere Gesamtproduktionsleistung bis Ende 2010 voraussichtlich ein Gigawatt. Mit der jetzigen Expansion stehen wir besser als je zuvor da, um unsere Führungsposition auf dem weltweiten Photovoltaik-Markt zu festigen.

09.03.2010   Quelle: Yingli Green Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Dritte "Financial Times Deutschland"-Konferenz "Greentech" am 25. März in Frankfurt

Umwelttechnologien haben inzwischen die Nische verlassen und sich zu einer bedeutenden Branche entwickelt. Doch wie nachhaltig ist dieser Erfolg? Die "Financial Times Deutschland" diskutiert auf ihrer Konferenz "Greentech" mit renommierten Experten über die internationale Marktsituation, die Positionierung von Deutschland im internationalen Vergleich, die Milliarden-Investitionen in China und in den USA, die Finanziers des Wachstums, die Produktionsbedingungen sowie die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und dem Rest der Welt.   Die Konferenz findet am 25. März in der Villa Kennedy in Frankfurt statt.




Präsident des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes spricht über Technologien "Made in Germany"

Zum Auftakt spricht Dr. Winfried Hoffmann, Vizepräsident und Technikvorstand für Energie- und Umwelttechnologie von Applied Materials, und Präsident des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (EPIA) über Potenziale und Grenzen grüner Technologien made in Germany. In den anschließenden Vorträgen und Diskussionsrunden stehen unter anderem folgende Fragen auf der Tagesordnung: Können Unternehmen mit grünen Geschäftsmodellen wachsen? Wie kann Deutschland seinen globalen Wettbewerbsvorsprung halten? Wo bieten sich international künftig Expansionschancen?

Über diese und weitere Themen diskutieren unter anderem Dr. Görge Deerberg / Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Dr. Christian Friege / Lichtblick, Dr. Torsten Henzelmann / Roland Berger Strategy Consultants, Prof. Dr. Graham Horton / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Zephram, Fred Jung / Juwi-Gruppe, Dr. Rudolf Krebs, Volkswagen, Dr. Christian Reitberger / Wellington Partners, Thomas Richterich / Nordex, Dr. Dietmar Roth / Roth & Rau, Dr. Helmut Vorndran / Ventizz Capital Partners, David Wortmann / First Solar. In einem Kreativworkshop haben die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, eine grüne Geschäftsidee zu entwickeln.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zur FTD-Konferenz "Greentech" finden sich unter www.ftd.de/greentech.

09.03.2010   Quelle: G+J Wirtschaftsmedien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Financial Times Deutschland, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Sharp eröffnet Solarzentrum; 25 Jahre Photovoltaik-Fertigung in Wales, UK

Sharp-Produktion in Wrexham, UK
Sharp-Produktion in Wrexham, UK  

Am Freitag, den 05.03.2010, eröffnete die Sharp Manufacturing Company of UK mit Sitz in Llay (Wrexham, Nordwales) das Sharp-Solarzentrum. An der Eröffnungszeremonie nahmen der First Minister of Wales, Carwyn Jones AM, der Bürgermeister von Wrexham, Cllr Arwel Gwynn Jones, sowie Führungskräfte von Sharp teil. Das Sharp-Solarzentrum wurde mit dem Ziel entwickelt, Interessierten Weiterbildung und Informationen zur Photovoltaik und ihrer zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten anzubieten und den Bekanntheitsgrad dieser Technologie noch weiter zu erhöhen.   Seitdem Sharp im Jahr 2004 mit der Produktion von Photovoltaik-Modulen in Wrexham begonnen hat, konnte das Unternehmen dort zahlreiche Besucher begrüßen. Die Eröffnung des Solarzentrums sei ein entscheidender Beitrag zur Verdeutlichung des großen Potenzials der Photovoltaik, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.




Minister Jones: Fortschritte bei umweltfreundlichen Technologien entscheidend für Wachstum und Innovation

Carwyn Jones, First Minister of Wales, sagte in seiner Festrede: "Zuerst möchte ich Sharp zum 25. Jubiläum seit Gründung der Fabrik in Wrexham gratulieren. Ich freue mich sehr, dieses neue Solarzentrum eröffnen zu dürfen. Es wird Besuchern aus Wales und darüber hinaus die Möglichkeit geben, mehr über die neuesten Entwicklungen in der Photovoltaik zu erfahren. Der Bedarf an kontinuierlichen Fortschritten bei umweltfreundlichen Technologien ist entscheidend für die Förderung des Wachstums und die Ermutigung zu Innovation und Unternehmergeist."


Photovoltaik-Module aus Wrexham seit 2004

Mr Nobuyuki Sugano, Executive Managing Officer und Group General Manager der International Sales & Marketing Group der Sharp Corporation, Japan, schickte die folgende Botschaft: "Seit die Sharp Manufacturing Company of UK 1985 ihre Geschäftsaktivitäten in Wrexham aufgenommen hat, haben wir dort ein breites Spektrum an Produkten gefertigt. Seit 2004 sind Photovoltaik-Module das Hauptprodukt in Wrexham. Dank großartiger Unterstützung durch Wales, unter anderem durch die walisische Landesregierung, den Gemeinderat von Wrexham County und andere Behörden, ist die Fabrik in Wrexham zu einem unserer führenden Produktionsstandorte herangewachsen. Nach meiner Erwartung wird das Solarzentrum, dessen Eröffnung wir heute feiern, dazu beitragen, die Wahrnehmung von Photovoltaik in Wales, Großbritannien und in ganz Europa zu steigern. Ihre anhaltende Unterstützung für Sharp wissen wir sehr zu schätzen."


Massenproduktion von Solarzellen seit 1963

Noboru Igarashi, CEO der Sharp Manufacturing Company of UK, fügte hinzu: "Ich danke allen Würdenträgern und Gästen für die Unterstützung, die sie Sharp in den vergangenen 25 Jahren Fertigung in Llay, Wrexham, geleistet haben. Wir hoffen, dass viele Menschen dieses neue Zentrum besuchen und dort Photovoltaik als erneuerbare Energiequelle entdecken und eine hoch technisierte Produktionsstätte erleben werden." Die Sharp Corporation kann auf ein langjähriges Engagement in der Solarenergie-Branche zurückblicken: Es begann mit Forschung und Entwicklung zur Solarenergie 1959 und fand mit der Massenproduktion von Solarzellen 1963 seine Fortsetzung. Sharp sieht in Großbritannien und Europa ein enormes Potenzial für die Anwendung von Photovoltaik im privaten, betrieblichen und öffentlichen Sektor. Dies ist einer der Gründe, warum Sharp bewusst Wrexham als Standort für seine europäische Produktion ausgewählt hat.

08.03.2010   Quelle: Sharp   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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solarhybrid zeigt Solarthermie-Photovoltaik-Kombination auf der SHK Essen

Energie-Plus-System liefert Strom und Wärme
Energie-Plus-System liefert Strom und Wärme  

Die solarhybrid AG (Brilon/Sauerland), Hersteller solarthermischer Produkte, Anbieter von Photovoltaik-Komponenten und Projektentwickler, präsentiert sich vom 10. bis 13. März auf der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien - SHK in Essen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach der ISH in Frankfurt am Main und der Intersolar in München stelle solarhybrid jetzt in Essen auf einem der wichtigsten Branchentreffs in Halle 2 / Stand 435 das "Energie-Plus-System" vor.   Das „Energie-Plus-System“ erzeugt Wärme und Strom aus regenerativen Quellen. Es besteht laut solarhybrid aus Solarthermie- Kollektoren und Photovoltaik-Modulen, der solarhybrid-Energiesäule, die Hydraulik und Steuerungstechnik vereine und für alle Heizungssysteme Energiemanagement auf höchstem Niveau biete, sowie der solarhybrid-Außenluftwärmepumpe powered by Mitsubishi Electric Zubadan. Diese sei erstmals teilweise erdversenkt und deshalb extrem leise. Das System wird als Komplettlösung angeboten, sei aber auch mit einzelnen Komponenten Schritt für Schritt installierbar. Für die Wärmepumpe gebe es einen Messe-Aktionspreis. Seit Mai 2009 ist das Energie-Plus-System erhältlich und bewähre sich seitdem in Ein- und Mehrfamilienhäusern, betont solarhybrid. Auf der SHK 2010 stehe solarhybrid bei individuellen Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite.

08.03.2010   Quelle: Solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung: Förderrekord im Jahr 2009; Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro ausgelöst

Solarthermie-Großanlage.
Solarthermie-Großanlage.  

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat mit seinem Marktanreizprogramm im Jahr 2009 einen Förderrekord für erneuerbare Energien erreicht. Diese Finanzierungen hätten den Ausbau der erneuerbaren Energien - auch in Zeiten der Finanzkrise - weiter unterstützt und insgesamt Investitionen in Höhe von drei Milliarden Euro ausgelöst, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Die KfW-Bankengruppe konnte im Auftrag des BMU innerhalb dieses Programms 2.100 Förderkredite in Höhe von 300 Millionen Euro zusagen. Rund 80 Prozent der Förderdarlehen im KfW-Programm Erneuerbare Energien (Premium-Variante) gingen an kleine und mittlere Unternehmen.  Darüber hinaus stellte das BMU den Investoren rund 96 Millionen Euro an Tilgungszuschüssen zur Verfügung, um die späteren Rückzahlungen zu verringern.




Anteil der erneuerbaren Wärme soll bis 2020 auf 14 Prozent steigen

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen kommentiert: "Mit Investitionen durch das Marktanreizprogramm verhelfen wir den erneuerbaren Energien zu einem dynamischen Ausbau. Innovativen Techniken wird zudem der Eintritt in den Wärmemarkt erleichtert. Bis zum Jahr 2020 wollen wir den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch für Wärme von heute knapp 8 Prozent auf 14 Prozent deutlich erhöhen." Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengrupp, ergänzt: "Die Investitionsanreize zur Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien sind insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Sie investieren in eine klimaschonende und nachhaltige Energieversorgung und erhalten dafür eine attraktive Förderung."

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien (Premium-Variante) gehört zum Marktanreizprogramm des BMU. Damit werden zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss aus Bundesmitteln für die Finanzierung von großen Anlagen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien vergeben. Anträge können neben Privatpersonen und Kommunen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stellen. Kleine Unternehmen bekommen einen besonders günstigen Zinssatz.

Die meisten Zusagen für Förderdarlehen entfielen im Jahr 2009 auf Investitionen in die Errichtung oder Erweiterung von Nahwärmenetzen, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Auch wurden mehr Fördermöglichkeiten für Technologien zur Nutzung von Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien in Anspruch genommen. Dazu gehören größere Biomasseheizungen, große Solarkollektor-Anlagen (Solarthermie), große Wärmespeicher und Biogasleitungen für den Transport von unaufbereitetem Biogas zu Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder zu Anlagen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten und in das Gasnetz einspeisen.


253.000 Zuschüsse für kleinere Solar-Kollektoren

Bei Investitionszuschüssen des Marktanreizprogramms, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben werden, ist die Bilanz für 2009 ebenfalls positiv. Mit 253.000 Zuschüssen für kleinere Solar-Kollektoren, kleine Biomasseheizkessel und Wärmepumpen wurden so viele Investitionen wie nie zuvor gefördert. Zusammen mit den 2.100 neuen Darlehenszusagen aus der Premiumvariante des KfW-Programms wurden Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro ausgelöst – deutlich mehr als im Vorjahr 2008 (1,6 Milliarden Euro).

Im Jahr 2010 werde die Förderung kontinuierlich fortgesetzt, betont das BMU. So habe das Bundesumweltministerium unter anderem entschieden, den so genannten Kesseltauschbonus für kleinere Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung in der BAFA-Variante des Marktanreizprogramms bis Ende 2010 weiter zu fördern.

08.03.2010   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Niedrigere Fördersätze im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien; Heizungsindustrie kritisiert reduzierte Investitionsanreize

Die Ende Februar 2010 vom Bundesumweltministerium bekannt gegebenen Änderungen im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien sieht die Deutsche Heizungsindustrie mit gemischten Gefühlen. "Natürlich begrüßen wir, dass besonders erfolgreiche Instrumente, wie der sogenannte Kesseltauschbonus, verlängert wurden. Das bietet Planungssicherheit und wird 2010 Investitionen auslösen. Sehr kritisch sehen wir hingegen die teilweise deutlich abgesenkten Fördersätze - vor allem angesichts der aktuell spürbaren Zurückhaltung beim Verbraucher, in moderne Heizungstechnik zu investieren", kommentiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, die novellierten Förderrichtlinien. 

Kesseltausch-Bonus für Solarthermie-Kombianlagen gekürzt

Ein wesentlicher Kern der Novelle betrifft den Kesseltauschbonus für Solarkollektor-Anlagen (Solarthermie) zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Er war ursprünglich bis Ende 2009 befristet, wurde nun aber um ein Jahr bis Ende 2010 verlängert. Allerdings beträgt der Bonus nur noch 400 Euro statt bislang 750 Euro - und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2010. Auch die Förderhöchstbeträge für effiziente Wärmepumpen wurden teilweise deutlich reduziert. Sie sind nunmehr als Festbeträge gestaffelt und richten sich für Wohngebäude jetzt nach der Zahl der Wohneinheiten.

Die zurückgefahrenen Anreize für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung treffen auf einen schwächelnden Heizungsmarkt, betont der BDH. Vor allem die Nachfrage nach Systemen, die erneuerbare Energien nutzen, sei seit dem 2. Halbjahr 2009 drastisch eingebrochen. So lagen die Absatzzahlen bei Wärmepumpen 2009 um zwölf Prozent, bei Solarwärmeanlagen und Feststoffkesseln sogar um 26 bzw. 25 Prozent unter den Werten des Vorjahres. Dieser Trend habe sich in den ersten Monaten des neuen Jahres verstetigt. "Um diesen Trend wieder umzukehren, erwarten wir starke und positive Signale von der Politik", so Lücke weiter. Hierzu gehören verlässliche und berechenbare Rahmenbedingungen.

In diesem Zusammenhang kritisiert der BDH auch die herrschende Unsicherheit, ob das erst in 2008 gestartete Impulsprogramm zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen fortgeführt wird. Das Impulsprogramm hat der Mini-KWK-Technologie im vergangenen Jahr zu einem Durchbruch verholfen. Dieser Boom müsse durch Kontinuität in der Förderpolitik weiter gestützt werden, so Lücke weiter. Schließlich sei der weitere Ausbau der dezentralen KWK-Nutzung für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung von großer Wichtigkeit.

Die neuen Förderkonditionen zum Marktanreizprogramm sind veröffentlicht unter www.bafa.de.

08.03.2010   Quelle: BDH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SPD-Bundestagsfraktion: "Chaostage bei CDU und CSU verunsichern Solarmarkt"

Becker: Hersteller, Handwerker, 
Investoren, Kommunen und 
Länder einbeziehen.
Becker: Hersteller, Handwerker,
Investoren, Kommunen und
Länder einbeziehen.
 

Nachdem die CSU-Bundestagsfraktion die Förderung von Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen vollständig kappen wollte, rudert der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nun plötzlich zurück und irritiert damit den gesamten Solarmarkt", kommentiert der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, in einer Pressemitteilung den Antrag (BR-Drs.110/10) des Freistaates Bayern im Bundesrat. Inhaltlich sei dem Ministerpräsidenten Seehofer ohne Weiteres recht zu geben, so Becker. Seehofer schließe sich damit den Forderungen der SPD an. Zu verurteilen sei allerdings der Zickzack-Kurs, den die CSU in der Solardiskussion fahre.   "Der Wankelmut erzeugt große Verunsicherung bei allen beteiligten Akteuren. Das Vertrauen, das dem Erneuerbare-Energien-Gesetz bisher entgegen gebracht wurde, steht auf der Kippe", warnt Becker.


Dirk Becker: Ausschluss von Ackerflächen aus der Photovoltaik-Förderung weder energiepolitisch noch agrarpolitisch notwendig

Der Freistaat Bayern bemängle in einem Entschließungsantrag im Bundesrat, dass die Bundesregierung die Senkung der Solar-Förderung ohne vorherige Abstimmung mit dem Bundesrat plant. Strom aus Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen gelte es - anders als von der Regierungskoalition beabsichtigt - auch weiterhin zu vergüten. Weder energiepolitisch noch agrarpolitisch sei ein Ausschluss von Ackerflächen aus der Förderung notwendig, so der SPD-Sprecher. Hervorgehoben werde die Planungshoheit der Kommunen, die in der Lage seien, den Bau von Freiflächenanlagen zu steuern und auf hochwertigen Ackerflächen zu verhindern.

Zuvor habe sich die CSU-Bundestagsfraktion in den Verhandlungen massiv für eine Kappung der Vergütung für Strom aus PV-anlagen auf Ackerflächen ausgesprochen. Als Grund sei die zunehmende Nutzungskonkurrenz genannt worden. Freiflächenanlagen hätten Ackerflächen nicht nur verteuert, sondern würden auch zunehmend das Landschaftsbild stören. Die SPD habe sich seit Beginn der Diskussion um die Solar-Förderung für eine maßvolle Senkung der Vergütung ausgesprochen. "Dabei wollen wir alle relevanten Akteure in die Gespräche einbeziehen - Hersteller, Handwerker, Investoren, Kommunen und Länder, unterstreicht Becker.

08.03.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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PROINSO erhält Auftrag für Belieferung mehrerer Solarparks in Griechenland mit mehr als 3,2 MW Leistung

Solarpark in Griechenland
Solarpark in Griechenland  

Das spanische Unternehmen PROINSO, spezialisiert auf den Vertrieb von Modulen, Wechselrichtern, Nachführ- und Montagesystemen für Solarstromanlagen, hat den Auftrag für die Belieferung mehrerer Photovoltaik-Kraftwerke in Griechenland mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 3,2 Megawatt (MW) erhalten. Mit diesem Auftrag festigen PROINSO und MECASOLAR ihre Führungsposition im griechischen Solar-Markt und fassen auch international Fuß, berichtet PROINSO in einer Pressemitteilung.   Nach Angaben des internationalen Unternehmens PROINSO - Teil der OPDE-Gruppe - wurden die ersten Liefervereinbarungen mit dem Unternehmen ADIVA Hellas geschlossen, und zwar für die Ausstattung mehrerer Solarparks auf der Insel Kreta mit SMA-Wechselrichtern mit 900 kW Leistung.


MECASOLAR-Nachführsysteme aus Thessaloniki

Des Weiteren habe PROINSO, ebenfalls für Kreta, mehrere Liefervereinbarungen unterzeichnet für 139 zweiachsige Nachführsysteme von MECASOLAR, die in der unternehmenseigenen Produktionsanlage in Thessaloniki hergestellt werden. Sie sollen an mehreren Standorten auf Kreta eingesetzt werden; bisher wurden bereits 89 Nachführsysteme ausgeliefert. Zusammen erreichen diese Anlagen eine Leistung von 1,5 MW und stärken die Position von MECASOLAR auf der Insel. "PROINSO wird noch diesen März einen noch größeren Auftrag erhalten, der MECASOLAR zum griechischen Marktführer bei Nachführsystemen macht", betont das Unternehmen.


Belieferung auch in Zentralmazedonien
Ein anderer Auftrag wird für einen Solarpark in der Präfektur Pella im Norden des Landes (Zentralmazedonien) ausgeführt. Dafür habe PROINSO eine Vereinbarung mit dem örtlichen Unternehmen REW Hellas geschlossen über die Lieferung von TRINA-Modulen und SMA-Wechselrichtern (Modell SMC11000TL) mit einer Gesamtleistung von 1,77 MW. "Dieses wichtige griechische Unternehmen hat sich für PROINSO entschieden wegen seiner Verfügbarkeit, seinem Logistikservice in Thessaloniki, günstigen Preisen und vor allem wegen seines Know-hows und Mehrwert für die Kunden beim Bau ihrer Anlagen mit den Ingenieuren von PROINSO HELLAS, um die Solarstromproduktion zu maximieren", bestätigte PROINSO.


Vorhersage für den griechischen Photovoltaik-Markt: 45 MW Leistung sollen 2010 installiert werden
Schätzungen von PROINSO zufolge sollen in Griechenland 2010 etwa 45 MW Photovoltaik-Leistung installiert werden; davon will das Unternehmen 15 % übernehmen. Mit Aufträgen über 3,2 MW, die PROINSO bereits vorlägen, habe das Unternehmen schon über 7 % dieses Marktes für sich gewonnen. Was Nachführsysteme angeht, schätzt MECASOLAR, dass das Unternehmen 30 % des gesamten Marktes (etwa 12 MW) installieren werde, davon seien bis jetzt schon 15 % beauftragt worden. Abgesehen davon betont PROINSO HELLAS auch den "herzlichen Empfang" seitens griechischer Installateure wegen des qualifizierten Installationsprogramms. Bisher könne PROINSO HELLAS zusätzlich zu REW Hellas und ADIVA Hellas 13 qualifizierte Installateure stellen. Mit beiden Unternehmen arbeite PROINSO kaufmännisch, im Vertrieb und bei der technischen Wartung eng zusammen.

08.03.2010   Quelle: PROINSO   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PROINSO, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Organische Photovoltaik: Konarka und Konica Minolta kündigen gemeinsame Forschung und strategische Investitionen an

Konarkas Power Plastic
Konarkas Power Plastic  

Konarka Technologies, Inc. (Lowell, Massachusetts), ein führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung von so genanntem photovoltaischem "Power Plastic", einem Material, das Licht in Energie umwandelt, berichtete am 02.03.2010, es habe mit Konica Minolta Holdings, Inc. (Tokyo, Japan) eine umfassende Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung sowie einen Vertrag über strategische Investitionen unterzeichnet. Die Unternehmen sind sich laut Pressemitteilung darüber einig, im April eine umfassende Zusammenarbeit zur Entwicklung und für den Vertrieb organischer Dünnschicht-Photovoltaik (OPV) zu beginnen. Im Rahmen des Vertrags habe Konica Minolta 20 Millionen US-Dollar (14,6 Millionen Euro) in Konarka investiert.   Die Unternehmen wollen ihre jeweiligen Stärken und Kenntnisse bei Rohstoffen und Technologien für Optik und Beschichtung einbringen und mit gemeinsamer Entwicklungsarbeit die organische Dünnschicht-Photovoltaik verbessern. Ziele des Forschungs- und Entwicklungsvertrags seien die Verbesserung der Wirkungsgrade, eine längere Haltbarkeit, eine Senkung der Produktionskosten und die Massenproduktion einer neuen Generation von Photovoltaik. Das derzeit von Konarka verwendete Rolle-zu-Rolle-Verfahren vereinfacht nach Unternehmensangaben den Produktionsausbau, erfordert im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen weniger Kapital- und Arbeitskrafteinsatz und kann auf bestehenden Beschichtungs- und Druckanlagen durchgeführt werden.


Gemeinsame Entwicklung für Produktion und globalen Vertrieb leistungsstarker PV-Module

Nach dem erwarteten Erfolg der gemeinsamen Entwicklung wollen die Unternehmen ein Gemeinschaftsunternehmen in Japan gründen, das organische Dünnschicht-Solarmodule produzieren soll. Konica Minolta mit Sitz in Tokio werde als Konarkas führender Geschäftspartner in Asien tätig sein. "Der Markt für organische Dünnschicht-Photovoltaik wird von Konica Minolta als einer der vielversprechendsten des Sektors Umwelt und Energie angesehen", sagte Masatoshi Matsuzaki, Vorstand von Konica Minolta. "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Konarka, einem weltweit führenden Unternehmen, welches mit seiner modernen Polymertechnologie und mit der Fabrik in New Bedford, Massachusetts, die Kommerzialisierung organischer Photovoltaik vorantreibt". Howard Berke, Vorstand und Mitgründer von Konarka, ergänzte: "Konarka und Konica Minolta sind aufgrund der gemeinsamen Arbeit gut positioniert, um effiziente Photovoltaik-Module der nächsten Generation anzubieten und die wachsende Nachfrage nach privaten und gewerblichen Solarenergie-Lösungen rund um den Globus zu bedienen.

08.03.2010   Quelle: Konarka Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Forschung: Fraunhofer ISE belegt zweiten Platz beim FEE-Innovationspreis Energie, Rekordwirkungsgrad-Stapelsolarzelle mit 41.1 % Wirkungsgrad

Dr. Georg Wagner-Lohse von der FEE, Staats-
sekretär Jürgen Stadelmann und Preisträger
Dr. Frank Dimroth vom Fraunhofer ISE
(v. l. n. r.)
Dr. Georg Wagner-Lohse von der FEE, Staats-
sekretär Jürgen Stadelmann und Preisträger
Dr. Frank Dimroth vom Fraunhofer ISE
(v. l. n. r.)
 

Der zweite Preis des FEE-Innovationspreises Energie der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V. (FEE) ging in diesem Jahr an die Arbeitsgruppe "III-V Solarzellen und Epitaxie" am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE), geleitet von Dr. Frank Dimroth. Damit seien die Arbeiten zum Rekordwirkungsgrad von 41.1 % für solare Energiekonversion ausgezeichnet worden. Vor einem Jahr haben die Fraunhofer-Forscher in Freiburg eine Stapelsolarzelle mit bislang unerreichtem Umwandlungswirkungsgrad entwickelt. "Wir freuen uns über diese Ehrung", so Frank Dimroth, "sie ist insbesondere für unsere vielen jungen Wissenschaftler und Studenten eine verdiente Bestätigung für ihr unermüdliches Engagement, die Solartechnologie voranzubringen".   Am Fraunhofer ISE werden seit 1999 so genannte metamorphe Mehrfachsolarzellen entwickelt, eine spezielle Art der Solarzellen aus III-V-Halbleiterkombinationen. Diese Materialien sind optimal für die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom geeignet, lassen sich aber nur mit Hilfe eines Tricks - des metamorphen Wachstums - miteinander kombinieren. Der Grund ist, dass ihre Struktur im Gegensatz zu herkömmlichen Mehrfachsolarzellen so beschaffen ist, dass die Halbleiter nicht denselben Abstand der Atome im Kristall, die sogenannte Gitterkonstante, besitzen.


Hocheffiziente Mehrfachsolarzellen für Länder mit viel direktem Licht

Die hocheffizienten Mehrfachsolarzellen finden laut Fraunhofer ISE ihren Einsatz in photovoltaischen Konzentratorsystemen für Solarkraftwerke in Ländern mit viel direktem Sonnenlicht. Bei der am Fraunhofer ISE entwickelten "FLATCON"-Technologie wird mit Hilfe einer Fresnel-Linse das Sonnenlicht 500-fach auf die winzigen Hochleistungszellen konzentriert. Im vergangenen Jahr wurde bereits der stellvertretende Institutsleiter Dr. Andreas Bett für die Entwicklung der Rekordzelle und den Transfer der Konzentratortechnologie in den Markt anlässlich der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference in Hamburg mit dem Becquerel-Preis ausgezeichnet. Das Fraunhofer ISE Spin-Off "Concentrix Solar" hat auf der Basis der FLATCON-Technologie ein erstes Kraftwerk in Spanien errichtet.


FEE-Preis für Innovationen zur Senkung des Energiebedarfs

Seit drei Jahren lobt die Fördergesellschaft Erneuerbare Energien (FEE) den FEE-Innovationspreis Energie aus, der vom Ehepaar Dr. Robert und Ursula Steyrer gestiftet wird. Geehrt werden Erfindungen und Innovationen zur Minderung des Energiebedarfs, ihrer effizienten Wandlung und Speicherung sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Der erste Preis ging in diesem Jahr ebenfalls an ein Fraunhofer-Institut, das Fraunhofer IKTS in Dresden, für ein bahnbrechendes Verfahren zur Trennung von Wasser und Ethanol mit einer keramischen Membran. Der dritte Preisträger ist die fibretech composites GmbH aus Bremen, ein Unternehmen, das elektrisch beheizbare Formen in Kunststoffbauweise entwickelt hat, heißt es in der Pressemitteilung. Die Preisverleihung habe im Rahmen des jährlichen FEE-Innovationsforums im Februar 2010 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin stattgefunden.

FEE unterstützt Stärkung der führenden Rolle Deutschlands beim Ausbau erneuerbarer Energien

Die bundesweit arbeitende FEE hat sich seit 1993 zu einem Informations- und Innovationsnetzwerk zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und forschenden Einrichtungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz entwickelt. Mit dem Ziel der Stärkung der weltweit führenden Rolle Deutschlands beim Ausbau der Technologien der erneuerbaren Energien will die FEE die Innovationsfähigkeit der jungen Branche unterstützen, sowie ihre Forschungs- und Entwicklungsergebnisse bekannt machen.

08.03.2010   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE/Stefan Abtmeyer, fish in heaven, Berlin, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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BFTec antwortet auf geringere Photovoltaik-Förderung mit neuen Technologien zur Kosteneinsparung

Steel-Root-Montage
Steel-Root-Montage  

Durch die beschlossenen Änderungen der Solar-Förderung stehen die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen vor neuen Herausforderungen, so die BFTec GmbH (Philippsthal) in einer Pressemitteilung. Durch die Senkung der Solarstrom-Einsspeisevergütung für Freiflächenanlagen gewinnen Einsparpotenziale beim Bau immer mehr an Bedeutung, betont der Anbieter von Bohrfundamenten für Photovoltaikfelder in einer Pressemitteilung. So könnten beispielsweise die BFTec-Bohrfundamente die Baukosten und Bauzeiten bereits merklich senken.   Durch die nun vorteilhafter ausgefallene Förderung für Konversionsflächen und den baldigen Wegfall der Ackerflächen würden Mülldeponien sowie stillgelegte Industrie- und Militärgelände neue Bedeutung für Solaranlagenbetreiber bekommen. Bei der Verwendung von Betonfundamenten müssten die meist belasteten Böden kostenintensiv entsorgt werden. Dazu eigne sich insbesondere die von BFTec entwickelte neue Fundament-Technologie "Steel-Root", die diese Entsorgung überflüssig mache, betont BFTec.




Neue Fundament-Technologie "Steel-Root"

Nach einem Aushub der Erde werde die Steel-Root-Konstruktion in die Baugrube eingebracht und wieder mit dem gleichen Boden verfüllt. Die vertikale Ausrichtung der Aufbauten könne einfach nach der Steel-Root-Montage erfolgen. Die Beherrschung hoher Horizontalkräfte und Vertikalkräfte habe Steel-Root bereits statisch bei einem 160 m² Tracking-System unter Beweis gestellt. Auch kleinere Anlagen ließen sich damit schnell und günstig installieren, so BFTec weiter, denn lange Betonaushärtezeiten und mehrfache Anfahrten entfielen. Dies sei insbesondere auch für einzelne autarke Tracking-Systeme für den Eigenbedarf vorteilhaft. Steel-Root finde unter anderem auch Verwendung im Antennenmastbau, bei der Windkraft oder kombinierten Solar- und Windergiesystemen.

07.03.2010   Quelle: BFTec GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BFTec GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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U.S. Energieversorger PGE und ProLogis bauen kommerzielle Solarstrom-Dachanlagen, Kapazität von PGE steigt auf 12 MW

Portland General Electric (PGE: Portland, Oregon), ein vollständig integrierter Stromversorger mit mehr als 818.000 Kunden in Oregon, berichtete am 02.03.2010, das Unternehmen erweitere sein Energieportfolio mit neuen auf Dächern montierten Solarstromanlagen, die insgesamt eine Nennleistung von 2,4 Megawatt (MW) haben werden.   Dieses Vorhaben sei das größte seiner Art im Pazifischen Nordwesten, und soll von Northwest Solar Solutions umgesetzt werden, einem Tochterunternehmen von Snyder Roofing (Tigard, Oregon). Rund 60.000 gewerkschaftlich geregelte Arbeitsstunden in der Elektro- und Dachdeckerbranche sollen bei dem Projekt anfallen, das PGE in Partnerschaft mit U.S. Bank, ProLogis und verschiedenen anderen Unternehmen aus Oregon umsetzen will.


Dächer von Warenlagern sollen mit Solarstromanlagen ausgestattet werden

Laut Pressemitteilung handelt es sich bei dem Solardach-Projekt bereits um das zweite mit dem Logistikunternehmen ProLogis. Insgesamt umfasse dessen Partnerschaft mit PGE 3,5 MW Photovoltaik-Nennleistung, womit jährlich ungefähr 388 Haushalte mit Solarstrom versorgt werden können. In dem Projekt sollen ungefähr 8.360 Quadratmeter Dachfläche auf sieben Lagerhallen von ProLogis in Portland, Gresham und Clackamas mit Dünnschicht-Solarmodulen vom Typs "UNI-SOLAR" des Herstellers Energy Conversion Devices, Inc. (ECD; Rochester Hills, Michigan) ausgestattet werden. "Wir weiten die Solarenergie-Ressourcen kontinuierlich für unsere Kunden aus", sagte Carol Dillin, Vizepräsidentin für Vertrieb und Geschäftsentwicklung bei PGE. "Es ist großartig, dass wir solche innovativen Projekte in Oregon umsetzen und damit die Solarbranche des Bundesstaates stärken."


Stromversorger für Erfolg in Sachen Solar ausgezeichnet

Laut Pressemitteilung haben U.S. Bank und PGE für den Betrieb der Solar-Systeme das Unternehmen SunWay 3, LLC gegründet, mit dem zur Finanzierung des Projekts auch Steuerkredite gesichert werden sollen. Weitere Partnerunternehmen seien PV Powered (Bend, Oregon) sowie Tonkon Torp (Portland). Das Solar-Projekt soll PGE dabei helfen, Oregons Vorgaben in Sachen erneuerbare Energie einzuhalten. Der US-Bundesstaat schreibt vor, dass Stromversorger bis zum Jahr 2025 25 % ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen schöpfen müssen. Mit dem 2,4 MW-Projekt wird PGE nach eigenen Angaben über insgesamt 12 MW Solarkapazität verfügen. Hierzu zählen ein "Autobahn-Solarprojekt" mit einer Nennleistung von 104 Kilowatt (kW), das mit dem Oregon Department of Transportation umgesetzt wurde, sowie die insgesamt 9,1 MW Solarstromanlagen von Stromkunden, die von einer Solar-Einspeisevergütung des Unternehmens profitieren. PGE wurde 2009 gemeinsam mit U.S. Bank, ProLogis und ODOT von der Solar Electric Power Association (SEPA) mit dem "Solar Business Achievement Award" als erster Stromversorger der USA ausgezeichnet, der ein einzigartiges Geschäftsmodell für die Entwicklung großer Solarkraftwerke entwickelt hat.

07.03.2010   Quelle: Portland General Electric   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Konferenz MENASOL 2010: Solarthermische Kraftwerke für Nordafrika und den Mittleren Osten

Solarstrommärkte mit Zukunft:
Nordafrika und Mittlerer Osten
Solarstrommärkte mit Zukunft:
Nordafrika und Mittlerer Osten
 

Der Solarmarkt in Nordafrika und dem Mittleren Osten (kurz: MENA) verspreche ein kräftiges Wachstum, erklärt New Solar Today, Veranstalter der Konferenz "MENASOL 2010 – 2nd North Africa & Middle East Solar Conference", in einer Pressemitteilung. Die Konferenz findet am 4. und 5. Mai in Kairo, Ägypten, statt. Berichten zufolge sei ein Boom bei solarthermischen Kraftwerken im Mittleren Osten zu erwarten, mit einer geplanten Leistung von 9.000 Megawatt (MW) bis 2020 und mehr als 40.000 MW bis 2030, berichtet New Solar Today. Nach Angaben des Konferenzveranstalters ist dies angesichts der Meldungen der letzten Monate keine überraschende Schlussfolgerung. Überraschend hingegen sei, dass ölreiche Exportländer nun erkennen würden, dass es Zeit sei, auf längere Sicht zu planen und das nächste Projekt anzustoßen - den Export von Solarstrom.   Für manche nordafrikanischen Länder wie Marokko und Tunesien sei dies nicht weiter verwunderlich, da diese reine Stromimporteure seien, heißt es in der Pressemitteilung. Aus diesem Grund würden die Regierungen nun offensiv Solarinitiativen vorantreiben, die Investoren und Projektmanager anziehen sollen.


MENASOL 2010: Gelegenheit zum solaren Ländervergleich

Laut New Solar Today haben einige Kommentatoren betont, dass nun ein regelrechter Wettbewerb zwischen den Ländern in Nordafrika und im Mittleren Osten zu erwarten sei, wer die besten Rahmenbedingungen für Solarstrom biete. Die MENASOL 2010 – 2nd North Africa & Middle East Solar Conference sei als Plattform für die Länder der Region gedacht, um ihre Solar-Initiativen bekannt zu machen und Delegationen aus den in dieser Hinsicht aktivsten Ländern zu entsenden. Die Konferenz biete allen an der MENA-Region Interessierten die seltene Gelegenheit, zu vergleichen, welches Land die besten Möglichkeiten bereit halte und welches auf kurze und lange Sicht die beste Strategie ist, so die Veranstalter in der Pressemitteilung.

Bezüglich der Strategie sei eines der wichtigsten Ziele der Konferenz, die technischen Aspekte bei der Entwicklung von Solarenergie unter Wüstenbedingungen zu thematisieren. Hier würden die Herausforderungen in der Luftfeuchte, Wassermangel, Sandstürmen und den großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht bestehen, erklärt New Solar Today in der Pressemitteilung. Aber führende Unternehmen wie Abengoa, Acciona oder Nur Energie seien hierbei wegweisend und würden tiefergehende Fallbeispiele zu ihren Erfahrungen und kommenden Projekten im Rahmen der MENASOL 2010 liefern.

Weitere Informationen zur MENASOL 2010: www.newsolartoday.com/solar-conference

07.03.2010   Quelle: MENASOL 2010/New Solar Today   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MENASOL 2010, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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eneloop Solar-Ladegerät von SANYO mit iF Design Award 2010 ausgezeichnet

eneloop Solar-Ladegerät
eneloop Solar-Ladegerät  

Auch in diesem Jahr hat SANYO die Jury des International Forum Design überzeugt: Das eneloop Solar-Ladegerät (SSL-SBSL3AS und SSL-SBWL3AS) hat wie bereits 2009 den begehrten iF Design Award 2010 in Gold erhalten. Die international renommierte Auszeichnung kürt Produkte, die sich neben ihrem Design durch Funktionalität, Umweltbewusstsein, Nutzerfreundlichkeit sowie Innovationskraft und diverse weitere Kriterien von anderen Produkten abheben. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 2. März 2010, auf der CeBIT in Hannover statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat SANYO damit den iF Design Award in Gold gewonnen.   Im vergangenen Jahr erhielt die eneloop Solar Light, eine mit Solarstrom betriebene Design-LED-Lampe, den beliebten Preis. Neben dem eneloop Solar-Ladegerät wurden 2010 noch sieben weitere Produkte aus dem Hause SANYO mit dem iF Design Award ausgezeichnet. SANYO möchte die Bekanntheit seiner umweltfreundlichen Konzepte und Designs international steigern. So wird der Fokus des Unternehmens auch künftig auf Lösungen liegen, die dem Motto "Zu Gunsten der Erde und des Lebens" entsprechen. Sie sollen SANYOs Position als führendes Unternehmen in den Bereichen Energie und Umwelt weiter ausbauen.

eneloop Solar-Ladegerät: Die tragbare Solarzelle

Das eneloop Solar-Ladegerät ist seit August 2009 in Japan erhältlich. Es ist Teil der eneloop-Universe-Produkte. Diese Serie erweitert das eneloop-Konzept "Lifestyle mit Blick auf Wiederverwertung und Recyling" um andere Produktkategorien. Das eneloop Solar-Ladegerät ist mit der proprietären und hoch effizienten HIT-Solarzellentechnologie ausgestattet. Sonnenenergie speichert es im integrierten eneloop-Mobile Booster. Handys und andere Endgeräte lassen sich so zu 100 Prozent mit Solarstrom betreiben. Das eneloop Solar-Ladegerät eignet sich hierdurch ideal für die mobile Nutzung von Sonnenenergie.

06.03.2010   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Wechselrichterhersteller KACO new energy spendet 200.000 Euro für chronisch oder unheilbar kranke Kinder

Ralf Hofmann von KACO (rechts)
übergibt symbolisch die Spende
an Ralf Klenk
Ralf Hofmann von KACO (rechts)
übergibt symbolisch die Spende
an Ralf Klenk
 

Der Wechselrichterhersteller KACO new energy hat laut einer Pressemitteilung 200.000 Euro an die Heilbronner Kinderklinikstiftung "Große Hilfe für kleine Helden" gespendet. Mit dieser Großspende zeige KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann, dass auf sein soziales Engagement auch in Zeiten eines sich verschlechternden Geschäftsklimas Verlass sei. Die Gelder habe Hofmann bereits im Dezember vergangenen Jahres zugesagt. Inzwischen befürchte die Photovoltaik-Branche massive Einbrüche durch die vom Kabinett beschlossene Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom, heißt es in der Pressemitteilung von KACO. "Unter den veränderten Rahmenbedingungen wäre eine solche Spende eigentlich nicht drin. Die Entscheidung war aber bereits gefallen", so Hofmann bei der Scheckübergabe.   Die Stiftung "Große Hilfe für kleine Helden" sei von Ralf Klenk, dem Gründer des Neckarsulmer IT-Unternehmens Bechtle AG, ins Leben gerufen worden. Sie unterstütze chronisch oder unheilbar kranke Kinder und ihre Familien während und nach dem Klinikaufenthalt. Zu den Projekten an der SLK-Kinderklinik in Heilbronn würden unter anderem ein ambulanter Hospizdienst, Clownsvisiten, die Betreuung von Geschwisterkindern, Patientenschulungen und ein Sozialfonds für einkommensschwache Familien gehören, berichtet KACO. Mit der Spende werde das Kapital der Stiftung aufgestockt.

06.03.2010   Quelle: KACO new energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH/Foto Fischer, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Einsatzbereich von Solar-Heizungen für den Altbau erweitert

Consolar: Solarheizung auch für Altbauten
Consolar: Solarheizung auch für Altbauten  

Der Solarwärmeanlagen-Hersteller Consolar Solare Energiesysteme GmbH erleichtert Besitzern von Bestandsbauten den Umstieg ins solare Zeitalter, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So lasse sich die Solarheizung SOLAERA jetzt noch flexibler einsetzen: Ist der Wärmebedarf eines Hauses besonders hoch, könne SOLAERA nicht nur mit Pellets-Zimmeröfen kombiniert werden, sondern ab sofort auch mit dem Bestandskessel des Hauses (Öl, Gas). Das sei insbesondere für weniger gut gedämmte Altbauten interessant, deren Wärmebedarf über dem heutigen Dämmstandard liegt. 


Kombination der Solar-Heizung mit dem bestehenden Heizkessel möglich

Das SOLAERA-System alleine decke bereits den Wärmebedarf eines Ein- oder Mehrfamilienhauses von bis zu 13.000 kWh, was laut Consolar bei den meisten Neubauten und gut gedämmten Altbauten völlig ausreichend ist, um das Haus zu 100 Prozent mit Heizung und Warmwasser zu versorgen. Ist der Wärmebedarf größer, wie es beispielsweise in nicht gut gedämmten Bestandsbauten heute noch oft der Fall ist, ermögliche jetzt eine Erweiterung beim SOLAERA-Systemregler, die Solarheizung mit dem bestehenden fossilen Heizkessel des Hauses zu kombinieren, was einen Gesamtwärmebedarf bis 25.000 kWh abdecke. Hausbesitzer mit Niedertemperaturheizung erhielten damit eine Kombinationsmöglichkeit ihres SOLAERA-Systems, die auch überdurchschnittliche Wärmeanforderungen erfülle.


Zuschaltung des Kessels nur an wenigen Tagen notwendig

Das System sei so aufgebaut, dass der SOLAERA-Systemregler den Heizkessel nur an wenigen Tagen im Jahr ansteuert, um Leistungsspitzen abzudecken, erklärt Consolar. Bei bislang üblichen Kombinationen von Luft-Wärmepumpen und einem fossil befeuerten Kessel übernimmt der Kessel bei Unterschreiten einer bestimmten Außentemperatur - zum Beispiel null Grad Celsius - die Wärmeversorgung vollständig, und die Wärmepumpe schaltet sich aus. Bei der Kombination der Solarheizung SOLAERA mit Bestandskesseln hingegen läuft die Wärmepumpe weiter. Dies sei möglich, weil die Wärmepumpe bei SOLAERA im Gegensatz zu anderen Solaranlagen nur zum Teil von der Außenlufttemperatur abhängig sei, darüber hinaus könne ihre Wärme auch aus dem Eisspeicher und von Solarstrahlung bezogen werden. Der Kessel müsse daher nur an wenigen Tagen im Jahr zugeschaltet werden, so dass der solare Anteil an der Hauswärmeversorgung wesentlich höher sei als bei einer konventionellen solaren Heizungsunterstützung.


Hohe Energieeinsparung durch Solarwärme

Die SOLAERA-Solarheizung reduziert laut Herstellerangaben den Verbrauch eines Einfamilienhauses gegenüber einem herkömmlichen Heizsystem um 80 bis 85 Prozent mit der Energie der Sonne. Das sei mehr als doppelt so viel wie bei herkömmlichen Solaranlagen, die nur rund 25 bis 35 Prozent solare Einsparung bringen. Selbst wenn SOLAERA mit einem Pellets-Kaminofen oder Bestandskessel kombiniert werde, liege der solare Anteil der Solarheizung deutlich über herkömmlichen Wärmepumpen-Kessel-Kombinationen. SOLAERA gewinne auch in Kombination mit einem konventionellen Heizkessel immer noch rund 60 bis 70 Prozent und mehr der Hauswärmeenergie solar, also weiterhin deutlich über dem aktuellen Stand der Technik für die solare Heizungsunterstützung. Für Bestandsbauten mit erhöhtem Wärmebedarf sei die Kombination der Solarheizung SOLAERA mit einem Bestandskessel für Endkunden, die eine besonders hohe Energieeinsparung durch Solarwärme wünschen, daher eine gute Alternative, so Consolar.

06.03.2010   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick


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